Bunriamiia Bmuey 25 t
Onkel an Grobheit und Reizbarkeit; seineHauptzegner waren Klotz und Sarins. Ecgab den Claudia» und Virgil seines Onkels,ferner de» PropeitiuS, Utrecht 1730, 4.;
- Aristopbanes, Leyden 1760, L Bde., 4.;s ^ntlrvIvLia vet. epi"r»mii:aturr>, Amis.1759, 1775, 2 Bde.; Vo1o»ü eiusnäalio-ne», 7lmst. 1740; lleiniii aäverssris,Harting 1742, 4.t Iliielorie-l -ul Ilersu-! iiiuni, Leyden 1761; 4.nticiii! pnSinat^,Amst. 1754 heraus; schr. außerdem Lapi-snti» h)-porliora!is, 1733; äs IVIasosn-»-tibus äoskis, klmst. 1763, u-gab ssac. ä'Or-vüls Licirla, Amst. 1765 vollends heraus.7) (Nicol aus Lorenz), Sohn von B.5), geh. 1734 zu Amsterdam und Prof,der Botanik daselbst, st. 1793; gab heraus!1'lora Inäias, Leyden 1763, 4., mit 67K. von geringem Werth. 8) (GottliebWilhelm), geh. 1737 zu Lauban in derOber-Lausitz. Sein eigentlicher Name warBormann; er behielt indcß, seit ihn einerseiner Lehrer auf der Schule zu Hirschbcrg,um ihn zum F.eiße in der Latinität anzu-fpornen, Burmann genannt hatte, d-e»sen Namen bei. Er studlrte zu Franks,a. d. O. die Rechte und begab sich später,hin »ach Berlin, wo er als privatistrenderGelehrter in höchst drückenden Umständen1805 starb. Er besaß ächt poetisches Talent,das nur eine bessere Ausbildung verdiente,vorzügliche Fädigkeit im Jmprovisiren undausgezeichnete Anlagen zur Musik; allein erwar ein Sonderling in Hohem Grade, wo-durch er zwar nie Andern, doch sich selbstsehr schadete. Ec hat Fabeln, Dresden1769, n. A. Berlin 1773; kleine Liederfür kleine Mädchen und Jünglinge, Berl.1773 u. 77; Lieder, ebend. 1774; Gedichteohne den Buchstaben R., ebend. 1783, u>a. kleine Schriften herausgegeben-
Burmännia (burm. 7..), Pflanzen-gattung, nach Burmann 5) ben., an-der nat. Familie der Jridecn, 1. Ordn.der 6. Kl. des Linn. Syst. Arten: 1>. di-üora in Virginien, d. äisticlm in Ceylon,beide in Sümpfen.
Burn (nord. Myth.), Börs (s. b.) Va-ter, entstand, als Audumbla (s. d.) anden mit Reif belegten Salzsteinen leckte.
Burnäby (Andreas), englischer Tyeo-log; gab Beschreibung einer Reise in denJahren 1759 und 1760 in das englischeAmerika, London 1775 heraus, die auchin das Französische und Teulsche, Hamb.1776 übersetzt ward.
Burnassölo (Keogr.), Salzsee un-.fern des schwarzen Meeres in Bessarabien.
Burnaw (Geogr.), Dorf und Kirch-spiel in der mittelschvttländischcn GrafschaftArgyle; hat Eisenwerke und die Ruinenvon Bcrigonium« der sonstigen Haupt-stadt von Schottland. welche durch einen feuer»j speienden Berg zerstört worden sein soll.
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Burnet, I) (Gilbert), geb. zuCdinburg 1643; früher nach einer R isePfarrer zu Salioun, 1669 Prof, der Theo-logie zu Glasgow; 1673 nahm er zu Lon-don d«S Amt eines Predigers bei der Capelleder Kanzlei an, wo er auch seine Iliero-c>k rstorniarivn, 1679—1715, 3 Bde.,Fol. (übers. Braunsciiw. 1764-69, auch franz.)schr. Weil er Jacobs l l. Vorliebe f.d.kathoblischen Lehren mißbilligte, ward ihm dieKirche verschlossen und er 1635 zu einerneuen Reise nach dem Festlande gezwungen.Im Haag traf er 1633 mit Wilhelm !Il.von Oranien zusammen, kehrte als des-sen Hofprediger nach England zurückund starb als Bischof von Salisbury1715. Außer einer Beschreibung seinerReise du>-ch die Schweiz und Italien mitBemerkungen, 2 Boe., Lond. 1686, hi»,kerließ er noch: llirrorg- vk rn^ ri-nis», 2 Bde , Lond. 1724, Fol., teutsch Ham».1735 — 37; Ilistorv ol tha rskorrri. ok tles.clrurcl» ob L„Al., 3 Bde., das. 1631, Fol.,u. a. m. L) (W : lli am), Sohn d. Vor. ged.im Haag 1633; verlor sein Vermöge« imHandel und sucht? solches in Amerika wie-der zu gewinnen; statt dessen ward er1720 Stallhaltcr in Ncu-Bork und Neu,Jersey, was er auch bi« 1728 blieb, hier«auf Statthalter in MassachussetS undNcu-Hamshirt und st. 1729. Er hin,terließ mehrere astronomische Beobachtun-gen und einen Versuch über die Provhe»zeiungen in der heil. Schrift. 3) (Tho-mas), geb. 1632 zu CroK in Schottland;st. 1715 als kinigl. CabinctSprediger zuLondon und schrieb: l'ellnris llieori» c»-cr-l. 2 Thle., 1681 u. 89, n. Ausl. 1699,auch englisch in mehrern Auf!., 6. 172^teutsch Hamb. 1703, welchem Werk er seinenRuhm verdunkle, und das damals vielAufsehen machte, allein auch vielen Wider-spruch fand; ^rcliasolo^icsptiiloroplriailreu Ooctliila anti^ua äs rerirna origi-nal»»», 1692, 4., n. Aufl. 1733; äs «l-iau»narnaoriarnetresurAsnti'iiir,, 17LS, N. M.4) (Thomas), ein schottischer A-qt,der sich durch folgende Schriften rineyNamen erworben hat: 13is«»iir,i» irisäi-ein»e st ^>racticas ex pr-ie»t-»nti»»iario-ruin inoäacorinn ob«ervstionil>u» ool-lectur, London 1672 , 4. und öfters, noch1743, französisch Genf 1676, 12. u. auchoft, noch Lyon 1733; Hippovrari» con-tractu», Edrnb. 1585, a. inehrm., nochSkraßburg 1765.
Burney, I) (Charles), geb. zuShrewsbury 1726, st. als Organist amChelsea-Hospital 1814 und hintcrließ, au-ßer vielen Compositionenr 6sAsr.il Iii.»tor^ ob nanric krorn tlas sarlissk »Assto tlasprs-ent perioä, 4Bde., m.K., 1776—89.4 , deutsch Leipz. 1781, auch IVlsinoirsol tft» 11 ks ,nä avrltiligs oi stävtas^,.
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