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„enden Gallier; dann commandirte er inAquitanien mit Ruhm; als er endlich sei-nen Vater gegen die Parther begleitete,fiel er in der unglücklichen Schlacht an des-sen Seite. 16) (M- Lic. Cr.), Enkeldes Triumvirs, mit dem Kaiser Augustus30 v. Chr. Consul, ob er gleich Pompe-jus und dann Antonius Anhänger, auchnoch nicht Prätor gewesen war. Als Pro-consul von Macedonicn trieb er die inThrakien eingefallenen Bastarner zurück u.eroberte fast ganz MLsien; ein Triumphund eine Supplikation feierten den Helden,nachdem er die Bastarner noch einmal ge-demüthigt und mehrere thraklsche Völker-stämme theils gütlich, «Heils durch Waffenzur Unterwerfung gebracht hatte. (6k/,.)V. Spätere dieses Namens. 17)(Thomas), Erzbischof von Mailand bis759, oder, nach And., bis 783; setzte Karld. Gr. zu Monza die eiserne Krone aufund salbte ihn zum Longobardenkönig,krönte auch 781 dessen Sohn Pipin undtaufte feine Tochter Glisa. 18) (JuliusPaul), s. Craff».
Oraesus (bot. Nomencl.), 1) dick,ein Pflanzentheil, dessen Dicke, oder ei-gentlicher körperlicher Durchmesser, mehrbeträgt als die Länge und Breite; bei demHute eines Pilzes ist inar ^ o cra 8 8 u 8,wenn der Hut am Rande eben so dick, wiein der Mitte ist; 2) so v. w. Zähe.
Crasthaw (Richard), geb. zu London,englischer Dichter; verließ sein Vaterlandder Religion wegen und begab sich nachFrankreich; er ward da katholisch undauf Empfehlung der Königiy HenrietteMarie Secretair eines Cardinals und Ca-nonicus zu Loretto u. st. um 1650. Seinesehr geschätzten Gedichte, Paris 1645 , 48und 70, sind größtentheils religiösen In-halts Pope hat einige nachgeahmt. (Le.)
Ci'ästiirus äies (lat.), der morgendeTag. oder der einem bestimmten Lag nach-folgende.
Crastöni (Johannes, auch Crestoni,oder Joh. Placentinus), geb. zu Piacenzagegen die Mitte des 15. Jahrh., Ka-meliter;trug bei Wiederherstellung der Wissenschaf-ten viel zur Ausbreitung der griechischenSprache bei, verfaßte das erste griechisch-lateinische Lexicon, Mailand 1478, Vicenza1483, Modena 1499, so wie eine lateini-sche Übersetzung der griechischen Grammatikvon Constantin LaScaris, Mailand 1480,Vicenza 1489 , 4. (Le.)
Cratagus (or. L.), Pflanzcngattungaus der nat. Familie der Rosaceen, Ord-nung Pomaceen, der Jcosandrie, Digyniedes Linn. Systems, mit Mespilus aber sonahe verwandt, daß sie sich blos durch dieihr beigelcgte Zahl von 2 Griffeln unter-scheidet, wo Mespilus deren 5 hat, alsozur Ordnung Pkntagynic des Linn. Systems
Crateva
gehört. Da aber dieser Charakter nichteinmal beständig ist, und häufig auch selbstauf einem Baume sich Blüthen mit mehrals 2 Griffeln finden; so schlagen mehrereBotaniker dies Geschlecht zu Mespilus.Die darunter gestellten Arten sind gewöhn-lich auch als Weißdorn (s. d.) bekannt.(!. aria, s. Mehlbeerbaum; o. tormina-lis, s. Elfebeerbaum; c. oxzacantii», s.Hagedorn; andere Arten wie c. a?.»rol»8,sind unter Pyrus (s. d.) gebracht. Vgl.Sorbus. (/>,.)
Cratäis (Cratäis, a. Geogr.),Kustenfluß in Calabrken, der sich in dieMeerenge von Sicilicn ergießt; nach Rci-chard der Fallacc.
Crata Rrpoa, oder die Geheimnisseder alten ägyptischen Priester, ist der Titeleiner zuerst 1770 in Leutschland (auchBerlin 1789) erschienenen Schrift, in wel-cher die Einweihungsfeier der alten ägyp-tischen Priester beschrieben werden; es istein historischer Roman, ob man gleich inihm den Keim der Freimaurerei der neuernZeit hat finden wollen. Der Stoff zu Schi-kaneders Oper: die Zauberflöte, ist theil-weise> daraus entnommen.
Cratas (a. Geogr.), nach Ptolemäus,Berg auf Sicilien.
Cratejä (a. Geogr.), Inselgruppe ander Küste Jllyricns, wozu die heutigenEilande Dervcnich, Zirona, Oratch, Kludigehören.
Cr» rer (Astron.), s. Becher 4).
Crater (a. Geogr.), so v. w- Cuina-
uri8 giriirs.
Crätera (röm. Ant.), s. Krater.
Craterä (sicil. Mylh.), s. Delli.
6 r a r o r a e t>> r in i 8 (bot. Nomencl.),eigentlich becherförmig, von Halbkugelform,hohl mit verschmälerter Basis und geradenWänden.
Cratkria (cr. />»§.), Pfla„;engattungaus der nat. Familie der an die Melieensich anfügenken Samykeen, der 10 Klaffe1. Ordn. des Linn. Systems, Cascaria (s.d.) nahe verwandt. Zwei Arten: «-. oapi-tsta und Ia8cicutata, in Peru und Chile.
t',r A rer chö VI8 (lat.), alte Benennungder Sonnenblume (s. d.)
Cratcrus, römischer Arzt zur Zeitdes Asklepiades (s. d.), dessen Cicero, auchHoraz und Persius rühmlich gedenken.
Crate8 (lat.), 1) Flechlwerk; daher2) Flechte, Horde, Rost rc.; auch 8) alsFaschine und Blendung (s- b.) dienend;insbesondere 4) Flechte, mit der bedecktein Missethäter, vermittelst darauf geworf-ner Sieine, ertränkt ward.
Crateva (c. L-), Pflanzengattung,nach KratevaS (s. d.) benannt, aus dernat. Familie der Kappariden, zur Dodc-kandric, Monogynie des Linn. Systemsgehörig. Arten: c. manuelos, großer
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