Couvojon
Provinz N-nnur (Könige. Niederlande^;hat 2600 Ew., welche Eisenwaaren fürdie Artillerie, Leder und Tuch machen.
Cöüvojon (St.), Abt in dem vonihm gestifteten Kloster zu Redon in Bre-tagne im 9. Jahch. Durch dle Normän-ner daraus vertrieben Miete er zu Salo-Mvne ein anderes, in welchem er 868 st.
Oouvro olrsk, s. Capite^inm.
Couvreface (fr.), s. Coniregarde.
Couvreur (Adrienne le), berühmtetrag'sche Schauspielerin, geb. zu Fismesin Champagne 1690; betrat zu Paris1717 die Bühne, zeichnete sich besonders inder Phädra aus und fesselte durch ihrenGeist und ibre Anmuth den Marichall vonSachsen. Sie st. 17Z0, wahrscheinlich anGift von einer Nebenbuhlerin.
Couwänski (Chavansky), russischerFeldherr; führte 1674 die kalmückischenTartarn nach der Krim, kam aber zu spätzum Entsätze der von den Türken bereitseingenommenen Festung Human. 1681 stif-tete er als General der Strelitzen eineVerschwörung an, stellte sich an die Spitzeder verfolgten Abakumisten, mit dem Vor-sätze, sich gewaltsam auf den russischenThron zu setzen; das Unternehmen miß-lang aber, und er ward gefangen und ent-hauptet.
Couyon, s. Cujon.
Conzcranit (Minedal.), steht alsAnhang zum System bei Leonhard; hatzum Krystallkern eine gerade rechtwinkligeSäule, zu Na-bform abgestumpfte Längen-ränder; ritzt Apatit; hat graues Strich-pulver, wird in Säuern nur leichter, Nichtaufgelöst; das Gefüge ist blätterig, hatGlasglanz u. ist graulich schwarz ins Jn-digoblaue. Findet sich eingewacisten in Ur-kalk, auf den Pyrenäen, in einer Gegend,die sonst des Couzerons hieß. M
6ov;ckc> (Hdlgsw.), s. 6o6ickm
Covand^n (a. Geogr.), s. u, Cimbern.
Covarruvias (Covarrubias), 1)(Diego), geb. zu Toledo 1512; studirteJurisprudenz uud lehrte später das kano-nische Recht zu Salamanca, erhielt dasErzbisthum St. Domingo» 1560 das Bis-thum Ciudad Rodrigo, 1565 das von Se>govia und st.' zu Madrid 1577. Er warder berühmteste Rechtsgelehrte seiner Zeit.Seine sämmllichen Werke erschienen Lyon1568, 1606, 1661, vonMcursius herausg.Antwerpen 1688, zuletzt Genf 1762, 5Bde. Besonders geschätzt sind seine Abhand-lungen <ls mutations monetaruin; äspoeni, u. s. w. 2) (Antonio de),Bruder des Diego; half demtelben bei Ver-fertigung der Varine resolutioneo und st.ats Canon,cus von Toledo 1602. 3) (DonSebastians, y Orosco), Neffe de«st- 1630, berühmt durch Toaoro
uo I, lenAu, castellan».
Eoveliäcä (a. Geogr.), Ortschaft
Covilham 719
Vindelickens, nach Büchner ein Ort nahean dem Paffe Kofel.
Cövelong (Saadct Wunder, Geogr.),Stadt im Distrikt Chingleput der ProvinzKarnatik (britisch Vorder-Jndien), liegtan der See; hat Hafen, einige Festungs-werke.
Covenänt, s. Cvnvenant.
Covennu« (a. Geogr.), s. Counus.
Cövent, s. Asterbier; vgl. auch Bier.
Covcntgarden Theater, eines derbeiden großen Theater in London, so vonCovcntgarden, einem Marktplatz inWestminster, worauf es liegt, genannt; das2. Theater ist Drurylane-Theater.
Coventry (Geogr), alte Stadt inder Grafschaft Warwik (England); liegtam Radford u. Sherburne, sendet 2 Par-lamenrsdeputirte, hat verschiedene Hospitälerund 13,008 Ew., welche Seidenwaaren,Plüsch, ChalonS, Camelot u. dgl. weben;wegen vieler alterthümlichen Sitten, diedaselbst gewöhnlich sind, stand sie im 16.u. 17. Jahrh. in dem Ruf von Abdera undSchilda. So soll noch jetzt jährlich einMädchen nackend durch die Hauptstraße derStadt reiten und in eben dem Zustandebei dem Mayor der Stadt speisen. Es solldieß zum Andenken der Befreiung der Stadtvon einem Zoll geschehen, den ein Grafder Stadt auf Vorbitte einer Gräfin im11. Jahrh. unter dieser Bedingung erließ.Auf einige dieser Traditionen gründet sichHlla^vr ok tlio Oarral, eine der witzig-sten Farcen von Foote. Der Handel wirddurch den Coventry-Kanal befördert,dieser geht nach Braunston und Orford.
Lov16l1o (ital.), s. ItalienischesTheater.
Covklha (Geogr.), Stadt kn der Cor-rei^ao de Linhares der Provinz Beira(Portugal); liegt an derSerra deEstrella;hat 4900 Ew., welche grobes Tuch, Strümpfefertigen, schön färben und 2 Messen hal-ten. Dabei 2 warme Bäder.
Covilham (Pedro de), berühmter por-tugiesischer Reisender; erhielt von KönigJohann den Auftrag, den sogenanntenPriester Johann, der in Abyssinien einReich besitzen sollte, aufzufuchen. Er reistemit Alfons de Payva 1417 ab, setzte nachdessen Tode die Reise allein fort, ging überdie Landenge von Suez, drang tief inIndien ein, besuchte Calculta, Goa,Madagaskar und die Ostküste Afrika's undwollte schon von Kairo nach Portugal zu-rückkehren, als er den Tod seines FreundesPayva erfuhr und nach Abyssinien ging,wo ihn der König so freundlich aufnahm,daß er sich verheirathete und nach 3Z Jah-ren daselbst starb. Selbst später konnte erdurch das Zureden des portugiesischen Ge-sandten, Don Rodriguez de Lima, nichtzur Rückkehr bewogen werden. SeineRei«