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über die Maaren zu führen und den Ver-kauf derselben und Wiedereinkauf der Re-touren zu besorgen. Sind Laus dem Schiff,so heißt der die Oberaufsicht führt, Su-percargo (Oberkaufmann), der an-dere Unlercargo (Unterkaufmann).
Cärgaison (fr.), I) s. Cargason; L)(C. Leinen, Waarenk.), ein« ordinäreSorte Bretagne« (f. d.), die von Renne-in den Handel kommt.
Cärgamon (Waarenk.), eine Art Kar-damom (s. d,), welche nur in der LandschaftVilapour wächst und sehr selten ist.
Cärgafon (Cärgaison, fr., Hand-lgsw.), 1) überhaupt Schiffsladung; L) eineSchiffsladung, die man für eigene Rechnungund auf gut Glück nach einem nahen oderentfernten Hafen sendet; 3) die Factur übereine solche Ladung; 4) die Jahreszeit, inder sie gewöhnlich abgesendet wird. DaSConto in den Büchern über solche Unter-nehmungen heißt Cargason-Conto.
Cargiäna (a-Geogr.), ein Ort inPannonien, den die Peutingersche Tafel hat;nach Reichard Karvlyfalva.
Cargill?ten (Cargilllten, Kir-cheng.), Beiname der Camervnianer (s. d.),nach einem ihrer Prediger Cargill.
Cargrllia (csr§. />. Sc.), Pflanzen-gartung aus der naiurl. Fam der Stvra-ceen, von Diospyros nur durch zweisamigeFächer der mehrsächrigen Beere verschieden.Zwei Arten: c. suscralis u. laxa, in Neu-Holland.
Cargo (Handlgswissensch.), s. Carga-dor 3).
Carguaträso (Geogr.), ein hoher Piku. Vulkan in dem Columbia Deport. Guaya-quil, im Distr. Riobomba, der die Linie desewigen Schnee'« erreicht u. durch den heftigenAuSbruch von 1698, worin die Städte Ham-buto und Llactacunga verwüstet wurden,bekannt ist.
Carhair (Keraes,Geogr.), Stadt amHicrre, im Bezirk Chateaulin, Deport. Fi-nisterre (Frankreich); hat 1800 Ew., wel-che Papier und Leder fertigen und mitVieh handeln. Geburtsort von la Tourd'Auvergne.
Carl)am (Geogr.), kleiner Ort in derGrafschaft Rorthumberland (England); be-rühmt wegen einiger Schlachten zwischenden Engländern und Schotlländern.
Cäria (a. Geogr.), s. Karia.
Cäria (gute Leute von. Kirchenw.),«ine Art Franziskaner in Portugal, beka-men den Namen von ihrem frommen Be-tragen.
Cariäco (Geoar.), 1) Stadt in derColumbia-Deparr. Orlnoco, Distrikt Cuma-na, am Flusse C.; hat6500Ew., die sehrfeine Baumwolle, vielen Cacao und etwasZucker bauen; 2) Fluß eben da, welcher inhie Ba; C. geht, bloß hei tz-hem Was-
Carica
ser schiffbar ist; 3) eine Bai an der Küstede« Columbia.Departements Orinoco, diesich 7 Meilen von W. nach O. erstreckt,13 Meilen breit, 80 bis 100 Faden tiefund dabei so ruhig wie ein Binnensee ist.Ein Kettengebirge umgibt stein Sickelformund schützt, mit Ausnahme des Nordost,gegen alle Winde, daher sie trefflichen Ha-fen darbietet. 4) (Cariäcou), eine derbritischen Grenadinen in West-Indien, zwi-schen Grenada und Jsle Ronde; gebirgig,aber gut angebaut, mit etwa 2000 Ew.,die auf 6913 Acker gegen 10,000 CentncrBaumwolle, etwas Zucker u. die nöthigenSubsistenzmittel für die Sklaven bauen.Der Hauptort heißt Hilsborough. (1/K)
6 ari » ma (Zool.), so v. w. Schreivogel,
Cariända, s. Caryanda.
Cariäti (Geogr.), Stadt in der Pro».Calabria citra (KLnigr. Neapel), am Meer-busen von Tarent; hat Bislhum und Titelals Fürstenthum.
Cariäti (Prinz), ergriff unter KönigJoseph Napoleon von Neapel den Marine,dienst, ward dann unter König JoachimMürat nach und nach Oberster, General,Adjutant. Ceremonienminister, Marechal deCamp und 1815 neapolitanischer Gesandterbeim wiener Congreß. Der Krieg mit Ost-reich führte ihn schnell nach Italien zurück,und er kam gerade noch zu rechter Zeit an,um für Murats Gemahlin einen Aufenthaltim Östreichischen und die schnellere Besitz-nahme Neapels durch die Abstreicher, wodurcheine Plünderung durch die Lazaroni's verhin-dert ward, abzuschließen. Er erhielt beiKönig Ferdinand eine Anstellung, wurde1820 nach Paris gesandt, um zu erklären,daß sein Souverän die Constitution der Cor-tes freiwillig angenommen habe, später aberverbannt u. lebt jetzt in England. (1./.)
Oariloüäirs cortex (Pharm.), s.unter Chinarinde.
Cäribert I. u.11., Könige von Frank-reich, s. Charibert.
Oäriborr (fr ), 1) Rcnnthier in Nord-Amerika; 2) (peaux lle caribons, Waa-renk.), Rennthierhänte, die ans Nord-Amerika nach Frankreich kommen.
Cärica (car. 15.), Pflanzengattung an-der nat. Fam. der Cucurbitaceen, zur Diö-cie, Decandrie des Linn. Systems gehörig.Sämmtliche Arten Bäume der heißen Zonevon Amerika u. Asien. Bemerkenswert!) ist:c. xapa/a (gemeiner Melonenbaum),bis LO Fuß hoher, vstindischer, auch in Ame-rika cultivirker Baum, dessen, den Melo-nen ähnliche, die Größe eines Kinderkopfserreichende, Anfang« grüne, reif gelbeFrüchte, thcils, mit Zucker oder Salz, roh,kheüs gekocht gegessen, theils vor der Reifewie Gurken eingelegt werden. Der Milch-saft der unreifen Frucht soll ohne Beschwer-den die Würmer abtreiben, AuS dem Bast
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