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2 (1835) Universal-Lexikon oder vollständiges encyclopädisches Wörterbuch : . 2 / Ap bis Barret
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varas» iocmiüus aeneis exftiftitas s K.k. si-io. Larrelierc,, Paris 1714, Fol.,mit 1327 Kupfern heraus.

Barr sine (Geogr.), Flecken mit 700Ew., im Bezirk Digne, Dep. Nieder-Alpenan der Assa.

BarrLme (Francois), geb. zu Lyon,gest. zu Paris 1703, Rechenmeister, dessentloirixres kairs, Paris 1706, fast eben sosprichwörtlich gebraucht werden, wie dasRechenbuch von Adam Riese in Teutschland.Außerdem schrieb er: 1» Asomeciis ser-vant a I'arpentaAe, Paris 1773, 12.

Barren (Geogr.), 1) Grafschaft desnordamerikanischen Staats Kentucky, mit10,328 Ew. 2) eine der andamanischenInseln (Ost-Jdien); ist wüst, hat einen1800 Fuß hohen Vulcan. 8) Insel in derBaßstraße (Australien), mit Känguruhs,Wombats u. a. Thieren. 4) (Barren,Southbampton), Insel im nördlichen Eis-meer, südlich von Grönland.

Barren, 1) s. Barre. 2) (Gymnast.),zwei wagerecht und parallel laufende Hölzer,8 Fuß lang, jedes auf zwei Rändern ru-hend; dienen zu mancherlei Übungen.

B arren-beiß er, s. Krippensctzer.

Barren-einguß, eine längliche vier-eckige Form von Eisen, in der die großenSilberbarren gegossen werden.

Barrere, 1) (Peter), geb. zu Pcr-pignan; reiste im I. 17W als Botanikerdes Königs nach Cayenne; nach 3 Jahrenerhielt er eine Professur der Botanik inPerpignan und später die Stelle als Arztam Militärhospital, ward 1753 erster Arztder Provinz Roussillon und kurz vor sei-nen Tode 1755 Rector der Universität Per-pignan; schr.: lüssai sirr 1'liisroirs Na-turells äs la chranes äqiiinoxisls etc.Paris 1741, 1749, 12.; I7ouv. rslationäs 1» I'rsnce egninoxials, Par. 1743,12. (übers, in Samml. neuerer Reisen, 2Thle. Gött. 1751); Oiss. sur la sause^s. äs la couleur äes neAres, Par.1740; OrnirlroloAlas speciinen novunieko. Perpignan 1745; Obssrvarions ana-tsinigues tiress äs l'ouvsrturs äes ca-äavres, ebendaselbst 1751 u. m. a. L) s.Barrere.

Barrkria (l>arr.>5cv/>.), Pflanzcngat-

Barrett

tung, nach Peter Barrere benannt, zurnatürl. Familie der Berberideen, in die8. Kl. 1. Ordn. des Linn. Systems gehö-rig. Einzige in Guiana einheimische Art:l>. tlrsobroinaesolla, hoher Baum Mitkleinen weißen Blüthen in Ähren.

Barrerius, s. Barriere 1).

Barret, s. Baret.

Barret, 1) (Georg), Landschafts-maler, geb. zu Dublin 1732; erlernteseine Kunst ohne Anweisung, trug in gro-ßer Jugend die Preise der dubliner Gesell-schaft für die beste Landschaft davon, kam1762 nach London und war einer der Er-sten, die den Plan zur dortigen Maleraka-deniie entwarfen, deren Mitglied er auchward; st. 1784. Seine besten Werke be-finden sich im Cabinet des Herzogs vonPortland. 2) (Iean I a cqu es de), Sohnvon Jacob Barret, der dem König Ja-cob nach Frankreich gefolgt war, geb. zuLondon 1717, st. 1794 zu Paris, wo erProfessor der lat. Sprache und dann Stu-dieninspector der Militärschule war, be-rühmt durch viele Übersetzungen lat. Auto-ren, als: Cicero, Tacitus, Ovids Meta-morphosen u. a. m. ins Französische.

Barrrto (Morkz von), 1573 Vieekönigvon Indien; ging 1589 als Gencralgou-verncur der Ostküsten nach Afrika, bestandmit den dortigen Barbaren einen siegrei-chen Krieg, stillte zu Mozambique einenAufruhr, st..aber kurz darauf aus Verdrußüber die Anmaßung eines Geistlichen, dersich einer Unternehmung gegen Monomotapawidersetzte.

Barrett, 1) (Will.), geb. in Som-mersetshirc, berühmter Wundarzt zu Bri-stol, war Mitglied der antiquarischen Ge-sellschaft in London, st. 1789; er hinter-ließ eine Topographie von Bristol, so wieeine Geschichte von Bristol 1788, 8. wor-an er 20 Jahre der Forschungen gewendethatte. 2) (Paul), geb. zu Lyon 1728,gest. um 1795, französischer Dramatikerund Schriftsteller im erzählenden Fache;schrieb z. B.: I.os ^.mours ä'^Isiäor eräs 6ksrises, Par. 1751, 2 Bde. 12. ;k'oliL, on los Ilietrinoipüoses, Paris1777, 2 Bde. 12. u. m. a. Er wird oftmit Barret 2) verwechselt.