Arenbander
Schleswig 1707; bekannt durch seine Aus-gabe von Phädrus Fabeln mit Nie. Rigaultsund seinen eignen Anmerkungen.
Axen-bänder, s. AxbLnder.
Axenberg (Aschenberg, Geogr.), Bergam Vierwaldstädtersee, an dessen Fuße sichWilh. Teil durch einen Sprung aus Geß-lers Gewalt rettete (s. Tellenplatte).
Axen-drehung, s. Axe u. Umdrehung.A. - dreieck (Mathem.), der Kegelschnitt,in dessen Ebene die Axe des Kegel» liegt.A.-einsch nitt, A.-eisen u. s. w.,s. Axeinschnitte u. s. w.
Axen-geld, ein Zoll oder Weggeld,der nach der Anzahl der Fuhrwerke, dieeine Straße pasfiren, entrichtet wird.
Axen-klötze, A. - nagel u. s. w., s.unter Axklötze, Axnagel u. s. w.
Axrnos pontos (gr., a. Geogr.),unwirthsames Meer, früherer Name desPontos cuxenos bis zur Argonautcnfahrt.
Axcreto (Assereto, Blasio), ein genue-sischer Seeheld, gewann 1435 bei der In-sel Pontia die berühmte Seeschlacht, worinKönig Alfons V. von Aragon und viele a.Fürsten gefangen wurden und that auchspäter den Venetianern vielen Schaden.
Axewall (Geogr.)/ ehemaliges festesSchloß in West-Gothland (Schweden).
Ax,futter, ein Stück Holz, in das dieeisernen Aren eingelassen sind. Ax-geld,s. Axengeld.
Axholm (Geogr.), Insel am Zusam-menfluß der Trente, Ilde und Dun in Lin-colnshire (England), mit Flachsbau.
Axia (a. Geogr.), 1) Stadt in Hellasim Gebiete der ozolischenLokrer; 2) Stadtin Etrurien.
Nxia (ax./.»uv.), Pflanzengattung ausder nat. Familie der Nyktagineen, der Z.Kl. 1. Ordn. des Linn. Syst. EinzigeArt: a. eoclrinclrinensis, Strauch inCochinchina, gewürzhaft, wegen schweiß -und urintreibenden Kräften das. geschätzt.
Ariäces (a. Geogr.), Fluß im europ.Sarmatien, der heutige Bug, nach Män-nert aber der Teligol in Jcdisan. SeineAnwohner heißen Axiäcä.
Xxia Aens (röm. Gesch.), plebejischesGeschlecht, von dem nur einige unbedeu-tende Glieder erwähnt werden.
Axrero« (Myth.), groß, mächtig, Bei-name des Phthas (Hcphästos), nach And.Name der. Demeter in den Mysterien. Vgl.Axiokersa.
.4x1 lis (bot. Nomencl.), in einer ein-gebildeten Axe (Mitte des Lheils der Längenach) gelegen, so: -xilis einbrz-o, -xilssemen. -
Axilla, 1) (bot. Nomencl.), Winkelvon einem eingefügten Aste (als Astwinkel,s-'d.), Blatte oder Blumenstiele mit demStanim oder Stengel abwärts gebildet;L) insbesondere der sich sonach bildende
Arlokersa 507
Blattwinkel. ^xill-ris (Bot.), lvaSim Blattwinkel stebt, axillar s k»-lium, aber bas im Astwinkel stehende Blatt.8) (Anat.), die Achsel (s. d.).
Axillär-arterie, s. Achselarterie.
Axilläres Alänäulae, s. Achsel-drüsen. -ris artöria, s. Achselarte-rie. kövea, s.Achselgrube, ^.nsr-V u g, s. Achselnerv. ch.. von L, s. Achsel,Vene. X. verrelora, s. IVlacliillLStor.
Axillär-nerv, s. Achselnerv.
Axim (Geogr.), s. Akim.
Axima (a. Geogr.), 1) Stadt in Per-sis; 2) im narbonensischen Gallien, im Ge-biet der Centronen; 3) (n.Geogr.), Land-strich an der Küste von Guinea.
L.x1iiä«a( 01., Zool.), Gattungder Archenmuschcln mit gewölbter Schale,gekrümmtem Rücken, einer gebogenen ReiheKerben im Schloß, großem quergespaltenenFuß zum Fortkriechen. Art: a. xilos-,runde, behaarte, brauneSchale. Nach Sin-ne bei aroa, nach Lam. bei xsotunenirrs.
Axinäa (ax. /im- sr >4,o.), Pflan-zengattung aus der natürl. Familie der Me-lastomeen, der Dodecandrie Monogynie desLinn. Syst. Zwei Arten: a. lanceol-raund xurxuiea in den Wäldern von Peru.
a4xins (01,, Zool.), Gattung derKiemenwürmer mit walzigem Leib, erwei-tertem Schwanz, Mund mit 2 Knötchen.Art: L. bellcmes, in denKiemen des Horn-hechts. Iwrn-ea bei Linne.
Axinlt (Lhumerstein, Dauphines-obervioletter Schörl, Miner.), Fossil der Kie-selordnung, nelkenbraun, verschiedentlichnüancirt; derb, eingcsprengt und krystalli-sirt in flachen Rhomben, zuweilen tafelar-tig, in Krystallen halbdurchsichtig bis durch,scheinend, in derben Massen meist nur durch-scheinend; mit doppelter Strahlenbrechung;ritzt den Feldspats,, wird aber vom Quarzgeritzt; kommt besonders bei Thum (inSachsen) und Schneeberg, krystallisirt beiBouay d'Oisan in Frankreich vor; auchin Norwegen, Servien, auf dem Harz u.a» a. Q,
Axinomantfra (> mant: e, gr. Ant.),Weissagen aus Äxten, um den Schuldigenzu entdecken. Bei wessen Namensnennungeine mit beobachtetem Gleichgewichte in ei-nen senkrecht stehenden Pfahl eingehüueneAxt sich bewegte, der galt für den Schuldigen;noch jetzt ist dieser Aberglaube unter demNamen Axtlaufen an mehreren Orten er-halten. Nach Andern ward ein Stück schwar-zen Bernsteins auf eine heiße Axt gelegt;verbrannte es nicht, so ging der Wunschdes Fragenden in Erfüllung.
Axiochos, I) ein Wollüstling, der mitdem Alkibiades sich den Begierden frech hin-gab. 2) Der Vater der Aspasia. 3) Titeleines Platonischen Gesprächs.
Axiokersa (Myth.), Gemahlin des
Ario-