Mehrteiliges Werk 
Plantæ medicinales oder Sammlung offizineller Pflanzen
Entstehung
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sonders vor dem Blühen, viel kürzer. Die eiför-migen später mehr verlängerten Aehrchen sind amGrunde mit mehreren Deckblättchen versehen, dieaus einer breiten, coucaven, am Rande häutigenund gewimperten Basis in eine abstehende grüneSpitze von der Länge der Aehre endigen. DieKelchabschnitte sind eyrund, etwas stumpf, kiel-förmig und mit einem durchsichtigen Rand umge-ben, die vorderen sind breiter als die hinteren.Die Abschnitte der Blumenkrone sind zurückge-schlagen. Die Staubgefäfse und Pistille sind wiebey Plantago Psyllium beschaffen.

Die Kapsel ist etwas gröfser als bey den vor-hergehenden Arten und springt nahe am Grunderingsum ab.

Der Saamen dieser Art ist gröfser, mehr hell-braun und weniger glänzend als der der frühergenannten, mit denen er in Rücksicht der schlei-migen Bestandtheile übereinkommt.

(N. v. E.)

Abbildungen.

Plenk. Icon. pl. med. tab. 6t.Jacquin Fragm. tab. 182.

Kniphof. Cent. 9. n. 78.

Weinmann Phytanz. IV. p. 83j. fig. a.

Morison. Hist. 111. 5. 8. tab. 17. f. 1.

Erklärung der Tafel.

1. Die blühende Pflanze.

2. Ein Blüthenährchen, in natürlicher Gröfse.

3. Der Kelch, vergröfsert.

4- Ein vorderer Kelchabschnitt, ausgebreitet undvergröfsert.

5. Einer der hinteren, von der Seite gesehen, ver-

gröfsert.

6. Die Blumenkrone mit den Staubfäden und dem

Pistill, vergröfsert.

7. Die Kapsel mit der sie bekleideten Blumen-

krone, in natürlicher Gröfse.

8. Dieselbe, ohne die Blumenkrone.<). Dieselbe, vergröfsert.

10. Dieselbe nach Eutfernung der oberen Hälfte,so dafs man die beyden Saamen sieht.

11. Die Saamen von vorn und von der Seite, in

natürlicher Gröfse.