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Dsr-Jdiotismus, eine Ei gen heit im Ausdrucke, welche nurin dieser oder jener Sprache Statt findet. So ist z. B. der Ausdruck^ „einem auf dem Halse liegen" ein Deutscher Idiotismus.
Das Idol (a. d. Griech. heißt ein Bild, das sich jemand zuni! vorzüglichen Gegenstände seiner göttlichen Verehrung vorsetzt — ein Gö-I ßenbild! daher.
Die Idolatrie (auch a. d. Griech.): die göttliche Verehrunggewisser Bilder — also Abgötterei, Götzendienst.
Jdvmeneus, Sohn des Deucalion und Enkel des Königs Mi«nos zu Kreta. In dem Trojanischen Kriege zeichnete er sich durch Ta-pferkeit vorzüglich aus; bei der Rückfahrt ging er mit Nestor unterSegel, wurde aber unterwegs von einem Sturme überfallen, und thathier den Göttern das unbesonnene Gelübde, daß, wenn sie ihn retteten .und glücklich nach Hause brächten , er die erste Person , die ihm bege-gnen würde, dem Neptun opfern wolle. Der Sturm legte sich, und dererste, der ihm beim Anlanden in den Hasen entgegen kam , war — seinSobn. Er opferte ihn; aber seine Unterthanen, empört über diese tolleGrausamkeit und Blutschuld, die nun auf ihrem Lande hastete, ver-jagten ihn von der Insel, worauf er nach Italien ging, und die StadtSa lenk baute, auch die weisen Gesetze des Minos hier einführte.
Jdria, eine kleine, aber wegen ihrer außerordentlich ergiebigenÄuecksilbergrube berühmte Stadt im Herzogthum Krain, nutzst) ein,zeln an den Bergen gebauten Hausern.
Idstein, eine Stadt von zo» Christen- und 50 Judenhänsern indem Herzogthum Nassau, z Meilen von Mannz. Sie hat unter an-dern Manufakturen eine der größten Weißledergerbereien und ein Gym-nasium.
Idunna , war bei den Altnordischen Völkern die Göttin der Un-sterblichkeit. Sie bewahrt in einer Büchse die goldnen Aepfel deü Le-bens » durch deren Genuß die Götter sich ewig jung erhalten.
Die Idylle, (Dichtkunst) der allgemeine Nähme von Gedichten,welche den Menschen in derjenigen Einfachheit und Unverdlwbenheitschildern, in welcher man annimmt, daß er vor Errichtung zusammen-gesetzter bürgerlicher Gesellschaften gelebt habe. Man bedient sich, auchdes Ausdrucks Hirtengedichte; allein dieser Nähme ist zu speciell,indem auch Jäger-und Fischergedichte unter diese Gattung gehören. Dergrößte Jdyllendichter, den cs gibt, ist ohne Zweifel unser Geßner.
Jedo, eine große Japanische Stadt auf der Insel N ipon', dieerste unter den Z kaiserl. freien Handelsstädten, wo der Kuba seine Re-sidenz hat. Sie ist regelmäßig gebaut, hat aber schlechte Hauser, wo*rin sonst 1 Million Menschen gewohnt haben soll. In der Mitte der-selben steht ein prächtiger kaiserl Pallast.
Iedsd, eine Stadt in Westpcrsien , wegen der vortrefflichen Tep-piche» die hier gewebt werden, berühmt.
Jeh 00 ah, der Hebräische Nähme des wahren Gottes. Jeho-va hthaler nennt man diejenigen Münzen» auf welche der strahlendeHebräische Nähme Gottes geprägt ist.
Conv. Lex. Zweiter Band. D d