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berühmten Tempel zu Rom; dieser wurde zum Zeichen, daß dke Glück-seligkeit des Friedens verschwunden scy, bei jedem angehenden Krie-ge g. öffnet (dimir jeder Römer um Herstellung des Friedens bittenmöchte) und erst bei dem Frieden geschloffen. Bon der Gründung desRömischen Staats bis auf die Z iten Augusts sein Zeitraum von723 Jahren) ist dieser Tempel nur drei Mahl geschloffen gewesen! Erwar, den alten Sagen zu Folge, der erste König Italiens, lehrtegemeinschaftlich mit dem Saturn, der damadls aus dem Himmel ver-stoßen worden war, den Ackerbau und die Künste dcH Friedens, undregierte so wohlthatia und vortrefflich, daß man das g old neZeitalter unter seine Regierung versetzte. Da man nun nichtsmehr wünschen konnte, als daß jedes Jahr so freudenvoll seyn möch-re, als die Jahre des Ja NU s waren, so wurde ihm auch der Laufdes Jahres geheiligt, und der Januar bekam von ihm feinen Nah-men. Auch die Abbildung dieses Gottes mit zwei Gesichtern stiemt(wie Ge di kein seiner Vorlesung bei Gelegenheit der FriedensfcierPreußens, im berliner Archiv der Zeit, >795 November, vcrmulhet)ihren Ursprung daher zu habe». Janus blickt nahmlich mit demgreifenden Antlitz voll von Wchmuth in das längst vvn der Erde ent»stohene goldne Zeitalter des allgemeinen Friedens zurück, und schautmit hoffnungsvollem Jugendblick vorwärts in eine heitere Zukunft, inwelcher jenes glückliche Mrnschenalter wiedcrkehrcn und ein ewigerFriede der Völker herrschen wird.
Japan, (Dfchapan) das östliche Reich in Asten, besteht aus !einer großen (Nixon) und Mehrern kleinern Inseln in dem großenOcean, welcher in dieser Gegend ungemein stürmisch und voll Klip»pen und Uutiefm ist. Das ganze Reich enthält über K600 Quadrat-meilen und fast Millionen Einwohner. Das Elima ist sehr un-gleich; der Sommer ist heiß und der Winter sehr kalt: Gewitter,Orkane und Erdbeben sind nicht selten. Der gebirgige und felsige Bo-den wird mit bewundernswürdigem Flciße angebaut. Zu den vorzüg-lichsten Producten rechnet man Getreide, Reiß, Baumwolle, Seide,Thee, Südfrüchte, Gartengewächse» Gold, Silber, vortrefflichesKupfer» Edelsteine und Campher; auch gibt cs mancherlei Seethicreund Geflügel. Die Einwohner, bloß Japaner, welche olivenfardigund von untersetztem Wüchse stud, zeichnen sich durch ReinlichkeitFleiß lind Geschicklichkeit aus, und sind in Künsten und Wiffenschaf-ittt , so eingeschränkt auch ihre Kenntniß der letzter» an sich ist, fastweiter als alle Astausche» Nationen. Sie verfertigen schöne seid»? undbaumwollene Zeuge, Stahlarbcikeu, Porzellan und andere künstlicheSachen. Ihre Häuser sind von Hvlz, aber niedlich, und die Städtesehr volkreich. Sie haben ihre eigne Religion (eigentlich drei Haupt-Religionen), welche mit der Chinesische» des Ksn - fu- tfe einige Achnlich-kelt hat, und eine ziemlich wohlklingende Landessprache. Mit dem Auslän-de ist fast alle Verbindung abgeschnitten; nur mit dcnChimsen und Hollän-der» findet einiger Verkehr Statt, der jedoch vielen Einschränkungenunterworfen ist. Der Handel ist meistenkheils inländisch. Die Re-gierung des Landes ist unter mehrere kleine Fürsten vertheilt, die je» !doch der unumschränkken Oderherrschast des Kuba S»ma, oder ^