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besitzen. Er starb 162z. Vergl. Carl !. Dissenters und Re-solut i v n i n E n g l a n d. !
Jacob II., f. Stuart.
Zacobine, JacobSstück, ehemahls eine Englische Gold-münze, unter König Jacob geprägt, 6 Thlr, 18 Gr. am Werth.Jacobiner hießen sonst die Doininicanermönchc in Pgris von derStraße, in welcher ihr Kloster lag. Bei der Französischen R volu-lion »ahmen diesen Nahmen die Mitglieder einer polnischen Gesell-schaft an, die sich im Kloster der ehemahligen Jacobiner versammel-te, und von 178p viS 1794, wo sie gestürzt ward, einen wichtigen §Einfluß auf den Gang der öffentlichen Angelegenheiten hatte. An-fangs waren ihre Grundsätze gemäßigter, in der Folge aber suchtensie afle bürgerliche Verfassung umzustürzen, und verübten die abscheu-lichsten Greuel. Robespierreund Maral, diese scheuslichen Ungeheuer,standen an ihrer Spitze. Die bekannte Freihcitsmüßc wird auch Ja-cvbinermütze genannt, weil sie zuerst von den Jakobinern getro-gen ward.
Jacobiken heißen gewisse Christen in Syrien, die aus denM-onophpsiten (S. diese) entstanden. Sie führen ihren Nahmen vondem Mönche Jacob Baradäus, der im 6 ken Jahrhundert ihrer inVerfall gekommenen Sekte wieder aufhalf. Jacobiken nannteman auch sonst die Anhänger des vertriebenen Königs Jacob II. vonEngland. Jacobsbrüder, Wallfahrer zu Grabe des heil Jacobui Compostella in Spanien -, und weil sich darunter viel G finde! be-fand , so pflegt man in einigen Gegenden Deutschlands liederlicheKerls Jacobsbrüder zu nennen.
Jacobsorden, ein gcistl. Ritterorden in Spanien, auch /der Orden von St. Jago de Compostella genannt. Die Ritter, an derZahl gegen 6 vc>, deren Großmeister der König selbst ist, waren ver-pflichtet, gegen die Mauren zu streiten; jetzt haben sie bloß die Wall-fahrer nach Compostell zu begleiten. Dieser Orden, welchen Ferdi-nand II. im I. n/L gestiftet haben soll, ist einer der reichsten in derWelt. Die Ritrer dürfen fick vcrheyralhcn, die Damen aber, welchezu diesem Orden gehören, nicht. Das OrSenszeichen ist ein goldneS,wie ein Schwerdt gearbeitetes rvth emaillirtcS Kreuz, welch, s dieRitter sowohl an einem Bande auf der Brust hangend, als gekicktauf einem weißen Mantel tragen. — Ein andrer vom Graf Florisin Holland gestifteter Jacodsorden ist cingegangen. — Ja^obs-ßab, ein Pilgerstab mit 2 Knöpfen, den die Jacobsbrüder (S. die-se) auf ihrer Wallfahrt zu kragen pflegen; desgleichen ein diesemähnliches mathematisches Werkzeug bei der Schiffahrt, um die Pohl-höhe zu messen. Es wird auch der Holländische Grad-Bogen ge-nannt. — Jacodsstraße nennen Einige die Milchstraße am ge-stirnten Himm-l. — Jacobswrese, eine Wiese, die nur cinmahl,nähmlich um Jacobi, gebauen wird.
Iacran z, (Lat.) die Ruhmredigkeit, Prahlerei. Factire»,sich rühmen, prahlen.
Iacül - Aga, der erste von den beiden Verschlirttnen - die dt»Schatz des Türkischen Kaisers aufbewahren.