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Plantæ medicinales oder Sammlung offizineller Pflanzen
Entstehung
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Plantago arenaria, Waldst. Kit.

(Der Sand-Wegetritt.)

Linne. Clas. IV. Tetrandria. Ord. I. Monogynia.Jussieu. Clas. VII. Ord. II. Plantaginia,

Plantago arenaria.

C h a r. S p « k.

P, piloso - cana, eaule erecto ramoso herbaceo,foliis subintegerrimii, capitulis foliatis, brac-teis foliolisque cnlycinis ovatis. . .

P. caule undique ramoso herbaceo, foliis line-aribus, capitulis ovato-oblongis, bracteiscalyce duplo triplove longioribiis, folioliscalycinis apice dilatatis obtusissimis mem-branaceis, seminibus ovatis. . . .

P. arenaria, caule ramoso herbaceo, foliissubintegerrimis linearibus, capitulis foliatis,bracteis ovatis obtusissimis.

Psyllium annuum. . .

Waldst. et Kitaib. Rar. hungar. I. p. 5i.Rom. et Scbult. Syst. Veg. III. p. 146.Dietrich Nachtr. VI. p. 344.Graumüller Handb. d.pharm, med. bot. V. p. 38.

Lois. Deslongch. Notice. p. 35.

Decand. Fl. franc. n. a3i5. (exclus. Syn. Halleri.)

M. Bieberst. taur. eaue. I. p. 111.Tbuiliier Fl. Parig II. i. p. 81.

Benennungen,

Deutsch. Der Sand-Wegetritt,

Franz. Le plantain des sables.

Engl. The sea plantain.

II oll. Zand Weegbree.

An sandigen Orten im südlichem Europa, auchin Deutschland, doch seltener, einheimisch.

Die Wurzel ist einjährig, spindelförmig, wenigästig, von gelblich-Aveifser Farbe.

Der Stengel ist aufrecht, ein bis anderthalbFufs hoch, mit langen kreuzweise stehenden spar-rigen Aesten besetzt, rund und mit abstehendenweifsen drüsenlosen Haaren bekleidet.

Die gegenständigen am Grunde mit einanderverwachsenen Blätter sind a - 3 Zoll lang, hori-zontal abstehend, schmal, linealisch, rinnenformig,am Rande ganz und besonders an der Basis mitlangen weifsen Haaren gewimpert. *

Die Blüthen stehen in kopfförmigen Aehren aufabstehenden behaarten Blütbenstielen, die in denWinkeln der oberen Blätter entspringen und diesegewöhnlich an Länge übertreffen. Die Aehrchen sindvor dem Blühen rund, später evförmig-länglich,mit mehreren an der Basis erweiterten in einekrautartige Spitze auslaufenden Deckblättchen um-geben; die beyden untersten von diesen sind län-ger als die Aehre, die beyden folgenden ungefähreben so lang, bey den innersten fehlt die kraut-artige Spitze. Die häutigen weifsen glatten Kelchebestehen aus vier sehr ungleichen Abschnitten, diebeyden äufscren sind viel breiler, an der Spitzestumpf und grün, die hinteren schmal lanzettför-mig, spitz. D'* häutige Blumenkrone ist glatt, ihre

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