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Ele
elektrische Erscheinungen darstellen kann. — (Ein sehr lehrreiches Werküber die Electricität hat unter Andern R eima rus geschrieben). —L > « ctrum ^ ein durch Kunst veredeltes Metall, B. weiß gemach-tes Kupfer. Desgleichen der Bernstein, von weicher Benennung dieElectricität ihren Nahmen erhalten hat.
Llsctuarium, Elektuar, (Lat. Gricch.) in der Arznei-kunst: eine Latwerge.
Elegan't, (Lat.) zierlich, nett, geschmackvoll. Die eleganteWelt - die feine, gebildete. Ein Elegant, ein Zierling, d. i. einStutzer, Modeherrchen; scherzhaft: ein Zierbengel. Eleganz, diet Zierlichkeit, Nettigkeit, der feine Geschmack ; z. B. in der Kleidungoder den Gerakhschaften.
Die Elegie, ein Klaggedicht; ein Gedicht, dessen Charaktersüße Schmcrmuth ist, welche aus der Vermischung unangenehmer und(überwiegend) angenehmer Empfindungen entspringt. Bei den Römernführte jedes Gedicht, welches aus abwechselnden Hexametern und Pen-tametern bestand, diesen Nahmen, weil diese Bersart am häufigstenzu- den eigentlichen Elegien gebraucht wurde.
Element, (Lat.) der Urstoss, Grundstoff., d. i. der erste Stoffeines Dinges: der erste, uranfänglichc Bcstandtheil, der so einfach ist,daß er durch alle Bemühungen der Kunst nicht weiter zersetzt oder ver-ändert werden kann, und allen andern Körpern zum Gründe liegt.Daher die vier Elemente oder einfachen .Weltstoffe: Feuer, Was-ser, Luft, Erde. (Nach der neuen Chemie gehören sie zwar nicht mehr unterdie einfachen S öffe) In einem verschiedenen Sinne werden auch die Him-melskörper , besonders Mond und Sterne, Elemente genannt. Des-gleichen auch die Anfangsgründe einer Kunst oder Wissenschaft; z. B.die Elemente der lateinischen Sprache. — Er befindet sich so recht inseinem Elemente, d. h. in seinem wahren Lebensstosse; in dem Zu-stande , der der Grund seines Lebens und Wohlscyns ist. Der Wein,das Spiel oc. ist sein Element, d. h. er kann ohne Wein, Spiel oc,gar nicht leben. Elementar, den Stoff oder Grund enthaltend.So reden z. B. manche Physiker von einem Elementarfeucr,unter welchem sie eine feine, flüssige, sehr elastische, und alle Körperdurchdringende Materie verstehen, welche sie für die llrsache der War-me halten; das Urfeuer. Elementarwerke, Elementar-bücher sind Werke oder Bücher, welche die Anfangsgründe einerWissenschaft enthalten Elementarkenntniß, die Grund- oderAnfangskenntniß. Elementarster», ein edler Opal, der mit vie-len Farben spielt.
Elemiharz oder 6ummi Llemr, ein hartes, durchsichti-ges , bitterlich schmeckendes und unangenehm riechendes Harz von demElemrbqlsambaum in Südamerika. Es wird wegen seiner hei-lenden Kraft zu Salben auf Wunden, auch von Mahlern zu Firnis-sen gebraucht.
Elend, heißt bisweilen so viel als Exil, oder der Strafaufrisi-halt in einem fremden Lande. Einen ins Elend verweisen, d. h. ihnzur Strafe in ein fremdes entlegenes Land verweisen oder verbannen.Slendthier heißt ein dem Hirsche ähnliches Thier in den noxdjr
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