9)denen angestammten Sigillis bekräfftiget worden desuper ad superio-rem §. 1. provocando§. 15.Gleich nun ex jam deductis Sonnen-klärlich an Tag lieget, daßHertzog Wilhelm von Gülich Anno 1368. dem Pfaltz-Graffen Ru-perto dem Jüngeren die Vestung / Stadt und Zoll zu Kayserswerttmit allen übrigen specificirten- und generaliter ausgedruckten Ap-pertinentien suboppignoriret; Also hat man disseits sub lit. O. O. inLit. 60originali eine ex altera parte recognoscirte Quittung der Pilgram Num. Ad.von Waldenberg ex Anno 1376. producirt, vermög deren jetztgedach=Cam. 149ten von Waldenberg sichere Renthe aus dem Zoll zu Kayserswerth,als ein Mann Lehen von wegen seines gnädigen Herrn NB. Fürstenund Pfaltz-Graffen Ruprecht des Jüngeren genossen, erhoben, undquittirt, allermassen auch besag der ferneren in originalibus produ-cirten und agnoscirten apocharum sub lit. P. P. Q. Q. & R. R. exLit. PP.Anno 1400. andere dergleichen Creditores des Pfaltz-Graffen RuNum. Act.prechten dergleichen Zahlungen in Krafft der durch vorgedachten Cre-Cam. 144.ditoren suboppignoratitium Pfaltz=Graffen vorhin gethaner undLn. QQNum. Ad.ihm in dem Pfandt-Brieff Lit. I. vel M. 8. (90) & (289) vergünter Calm. 145.Belehnungen aus demselben Zoll überkommen, und also quittirtLit. RR.Num. Ad.folglich auch dieser Creditor suboppignoratitius qua talis die Güli-Cam. 146.sche Pfandtschafft Kayserswerth genutzet und possediret haben.§. 16Noch hat sich in facto weiters, zugetragen, daß letztgedachterCreditoris suboppignoratitii Hertzog und Pfaltz=Graff Ruprechtdes Jüngeren Sohn, ebenfals Rupert genant, folgends RömischerKönig im Jahr 1399. seine Tochter Agnes von Bayeren ahn AdolffenGraffen zu Cleve verheyrathet, und derselben zu einer Mitgaben,oder loco Dotis 2505901. Gulden aus denen auff der Gülischer Pfandt-schafft Kayserswerth hafftenden Pfandt-Schillingen cum stipulatareversione hujus dotis salvo usufructu, wann nemblich sie Agnes vonBayern ohne Leibs-Erben versterben würde, qui casus extitit, mitgegeben, auch des Endts der Pfaltz-Graff die halbe Gülische Pfandt-schafft Kayserswerth/ und die andere Halbscheidt wegen eines ihm vonseinem Aythumb Adolffen Graffen zu Cleve ad 32000. guter Rheini-schen Gulden gethanen Verschusses loco pignoris eingeraumet, inwelcher jetzt angehörter Heyraths-Verschreibung und Contractu pi-gnoratitio verscheidentlich und des mehreren angereget, und confessi-ret wird, daß Er Ruprecht Pfaltz-Graff Schwieger-Herr die Stadt,Vestung und Zoll zu Kayserswerth mit ihren Ap- und dependentienvon dem obmehrgedachten Wilhelm von Gülich und seiner Frau Ehe-Gemahlin Annen von Bayeren nach Inhalt der hieroben sub Lit. I.(90) vel M. 8. (289) & Lit. L. (92) producirten Pfandtschaffts=Brieffsund reversalis Pfandt-Weiß/ und cum expresse adjecto pacto re-lationis überkommen, und worin die hohe Herren Compaciscentessuper
Druckschrift
Actenmäßige facti species juxta annorum seriem cum deductione jurium in actis allegatorum: in Sachen Seiner Churfürstl. Durchleucht zu Pfaltz ... contra ihro Churfürstl. Durchleucht und ein hoch-würdiges Thumb-Capitul zu Cöllen, citationis Kayserswerth betreffendt
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