Olea.
Olea fragrans. Thunb.
(Der wohlriechende Oelbaum.)
Linne, Cl. II. Diandria. Ord. I. Monogynia.Jussieu, Cl, Vni. Ord, IV. Famil: Jasminearum.
Ghar. Gen.
Cal. Perianthium monophyllum, tubulatum, parvum, ore quadridentato erecto, deciduum.Cor. monopetala, infundibuliformis. Tubus cylindraceus, longitudine calycis. Limbus quadri-
partitus, planus: laciniis subovatis.Stam. Filamenta duo, opposita, subulata, brevia. Antherse erectse.Pist. Germen subrotundum. Stylus simplex, brevissimus. Stigma bifidum, crassiusculum
laciniis emarginatis.Per. Drupa subovata, glabra.
Sem. Nux ovato-oblonga, ofsea, rugosa, uni vel bilocularis, mono seu disperma, uno ut pluri-mum abortante,
Cbaracter essentialis: Corolla quadrifida, laciniis subovatis, Drupa disperma,uno abortante,
Linne, Gen. pl. edit. Schreber. n. 25.Jussieu, Gen. pl. pag. io5,Lamark, lllustr. Gen. tab. VIII. f. 2.
Char.
Olea fragrans.
O. folns elliptico-lanceolatis subserratis, pedun-culis lateralibus aggregatis unifloris. . . .
Spec.
Osmanthus fragrans.Moksei ..,,..
Benennungen.Deutsch. Der wohlriechende Oelbaum.Franz. L'olivier odorant.Engl. The sweet olive-tree.
Dieser Strauch ist ingJapan, China und Cochin-china zu Hause. Er erreicht eine Höhe von 4— 6Fufs. Die Aeste sind aufrecht abstehend und wieder Stamm mit grauer Rinde bedeckt; an den jun-gen Trieben ist diese grün mit weifscn Puncten ge-zeichnet. Die Blätter stehen entgegengesetzt aufkurzen bräunlichen Blattstielen und durch Annähe-rung scheinbar quirlförmig, sie sind immergrün,breit - lanzettförmig, am Rand scharf gesägt, obendunkelgrün, unten blafs, übrigens auf beiden Sei-ten vollkommen glatt; die jungem sind wellenför-
Thunb. Fl. japon. p, 18.
Willd. Spec. pl. I. p. 46.
Vahl. Enum. I. p. 43-
Aiton. Hort. Kew. I. p. 48.
Dum. de Cours. bot. cult. 2 edit. II. p. 592.
Dietrich, Gart. Lcxic. VI. 432.
Graumüller. Handb. der pharm, med. Bot. III.
p. 265.Römer et Schult. Syst. Veg. I. p. 71.Loureiro. Fl. Cochin. p. 29.Kaempf. Amoenit. exot. fasc. 5. p. 844-
mig, blasig-runzlich, die älteren eben und hart(plana et dura); in der ersten Jugend sind dieseBlätter braunroth; die kleinen unansehnlichen Blü-then stehen auf kurzen dünnen Blüthenstielchenan der Spitze der Zweige. Der Kelch ist sehr kleinvierspaltig, mit eyförmigen spitzen unregelmäfsigenweifsen und etwas gezahnten Abschnitten. Die Kronebesteht aus vier ovalen etwas concaven aufrechtenweifsen Blumenblättchen; diese sind 1-11/2 Lin.lang und die weifse Farbe geht schnell in ein schmutzi-ges Gelb über. Zwei verhältnifsmäfsig grofse flei-schige spitze und etwas gekrümmte weifse Staub-beutel sitzen auf sehr kurzen breiten Trägern amGrund der Blumenkrone fest. Zwei eiförmige grüneFruchtknoten schliefsen sich mit ihrer schmälerenSeite dicht an einander an und endigen sich inkurze spitze Narben.
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