Der Huth ist regelmäfsig rund, bald etwasgewölbt, bald ganz flach, von Farbe mehr oderweniger gelblich - roth, oder auch hochroth und
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mit weifslichen oder gelblichen etwas erhabenenSchuppen bedeckt. Diese Schuppen sind die Restedes Wulstes (volva); zuweilen ist der Huth auchganz glatt. Hierauf beruhen die Unterschiede deroben angegebenen Spielarten.
Die Blattchen (lamellae) sind weifs, regel-mäfsig, ganz und an der Basis mit dem Strunkverwachsen; gewöhnlich wechseln vier lange La-mellen mit einer kürzeren ab.
Die Schläuche (thecae) sind kurz, an derSpitze etwas verdickt und stumpf.
Der Schwamm gehört zu den heftigsten scharf-narkotischen Giften. Sein Geruch ist widrigder Geschmack brennend, scharf. Wir nehmenihn hier auf, weil er als ein äufserliches Arz-neimittel empfohlen wird, zu welchem Gebrauchman den unteren verdickten Theil des jungen
Schwammes sammelt und ihn sorgfältig getrocknet,in Pulver-Form, in wohlverschlossenen Gefäfsenbewahrt. (S. Sprengel Inslit. pharmacol. p. 224.)
(N. v. E.)
Abbildungen.
Schaff er Fungi bavar. tab, 27. 28.Bulliard Champ. p. 671. tab. 122. .
Erklärung der Tafel.
1. Der junge aus der Hülle hervortretende Schwamm,
(die Spielart mit gelben Schuppen).
2. Ein ausgewachsenes Exemplar mit weifsen
Schuppen.
3. Ein anderes ohne diese. (Var. puella.)4- Der Huth, von unten gesehen.
5. Ein Durchschnitt, um die abwechselnden La-
mellen zu zeigen.
6. Ein Stückchen einer Lamelle mit den Schläu-
chen und Sporen, sehr stark vergröfsert.