hervor; sie sind gestielt, wodurch sich diese Artvon ihren Verwandten unterscheidet; die Blüthen-stielchen sind hängend, dünn, glatt, gelblich-grünund von verschiedener Länge, zur Blüthezeit unge-fähr drei bis sechs Linien lang. Die Blumenhülle(perianthium) ist sehr klein, glockenförmig, in sechsbis acht ungleiche Abschnitte getheilt und von röth-
licher Farbe.
Acht Staubfäden ragen nur wenig über die
Blumenhülle hervor, und tragen rundliche aufrechte
dunkel purpurfarbige Antheren.
Der Fruchtknoten ist rundlich, zusammen
gedrückt, grün; der Griffel ist gespalten, dicht mit
weifsen Haaren besetzt und etwas kürzer als die
Staubgefafse.
Die Frucht ist eine runde häutige gelbliche
flach - zusammengedrückte einsaamige Flügelfrucht,
die am Rande mit zarten Haaren gewimpert ist,
wodurch sie sich leicht von der Kork- und der
gemeinen Rüster unterscheidet.
Man sammelt von diesem Baume, wie von Ul-mus campestris, die innere Rinde, den gelb-,lieh-weifsen Bast (Cortex Ulmi interior). Erbesitzt einen bitterlich - adstringirenden schleimigenGeschmack und enthält nach Davy in einer Unzedreizehn Gran Gerbestoff,
(N. v. E.)
Abbildungen.Guimpel et Willd. Deutsche Holzart, tab. 29,
Erklärung der Tafel.
1. Ein blühender Zweig.
2. Eine Knospe mit mehreren Blüthen.3* Eine Blüthenhülle (Kelch) vergröfsert.4» Ein Staubgefäfs,
5. Der Fruchtknoten.
6. Ein Zweig mit reifer Frucht.
7. Die Rinde.