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Religions-Vergleich Welcher zwischen Dem Durchleuchtigsten Fürsten und Herren, Herren Friederich Wilhelmen, Mcraggraffen zu Brandenburg, des H. Röm. Reichs Erz-Cämmerern, und Churfürsten in Preussen, zu Magdeburg, Gülich, Cleve, Berg, Stettin, Pommern der Cassuben und Wenden, auch in Schlesien, zu Crossen und Jäferndorff Herzogen, Burggraffen zu Nürnberg Fürsten zu Halberstatt, Minden und Camin, Graffen zu der Marck und Ravensberg, Herren zu Ravenstein, und der Lande Lawenburg und Butau. : Und Dem Durchleuchtigsten Fürsten und Herren, Herren Philipp Wilhelmen, Pfalz-Graffen bey Rhein, in Bayern zu Gülich, Cleve und Berge Hertzogen, Grtaffen zu Veldentz, Sponheim, der Marck, Ravensberg, und Mörß, Herren zu Ravenstein, u. Uber Das Religions- und Kirchen-Wesen In denen Hertzogthumben Gülin, Cleve und Berg, auch Graffschafften Marck und Ravensberg respectivè am 26. Aprilis 1672. zu Cöllen an der Spree, und am 30. Julii 1673. zu Düsseldorff auffgerichtet worden.
Entstehung
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(12)Vor Com.etenz der§. 13. Und weil zur Competentz für die Römisch-Cathe-Pastoren lische Pastoren und Sacellanen so in Cleve als Marck die Resti-und Sacellitution verschiedener Beneficien ferner praetendirt worden,Rehtr.so ist verglichen, daß dafür einmal vor all fünff tausend Rthlr.und bis daran dieselbe würcklich werden abgetragen seyn, dieZinsen davon ad fünff vom hundert gereichet, und denen Hrn.Pfals=Neuburgischen deswegen bey Ratification dieses Re-cessus gnugsame Versicherung gegeben werden solle.§. 14. Was dan dasjenige, so dieser Geistlichen SachenLipstadthalber in der Lipstadt zu vergleichen anbelangt, solches sollmit Zuziehung des Herrn Grafen zu Lippe nach Anweisungdes Teutschen Friedens-Schlusses abgethan und eingerichtetwerden.ARTICULUS III.GeistlicheJurisdictionSo viel nun die Geistliche Jurisdiction in dem Hertzog-thum Cleve und Grafschafft Marck anbelangt, haben sichHöchstged. Ihre Churfürstl. Durchl. dahin erkläret, daß esdamit immerhin folgender Gestalt gehalten werden solle,wobey es auch Ihre Fürstl. Durchl. zu Neuburg, ob Siegleich von Ihrer Churfürstl. Durchl. in dieser Geistlichen Ju-risdictions-Sache ein anders desiderirt gehabt, ihres Orthszuletzt bewenden lassen.Officialezu Xanten§. 1. Erstlich sollen die Officiales zu Kanten, zu EmbrichEinrich und zu Soest wie vor Alters mit qualificirten Subjectis be-und Gef.stellet, und eine moderirte Taxa Jurium berahmet werden.d. 2. So sollen die Officiales mit Zuziehung zweyer ihnengefälliger einheimischer Rechts-Gelehrten und zwar in de-Über ElSachennen Districten und Sachen, in welchem sie von Alters bis hie-her ihr Officialat exerciret, die Gebühr Rechtens erkennen,als wan eine Person auf eine Römisch-Catholische die Eheprætendiret, und zu erkennen, ob die Ehe=Versprechung de-nen Rechten nach gültig sey oder nicht? Und dan ob und wieweit