Mehrteiliges Werk 
Plantæ medicinales oder Sammlung offizineller Pflanzen
Entstehung
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gelförmig übereinander; sind lanzettförmig spitzigund angedrückt.

Die männlichen Blüthen bilden ein eyfÖrmigesKätzchen, und an der gemeinschaftlichen Spindelsind zwey gegen einander überstehende Blumen indrey Reihen vertheilt, welche am Grunde eine fasteyförmige, vertiefte, stumpfe Schuppe haben. DieBlumenkrone fehlt. Die vier Staubläden sind zu-sammengewachsen, und die Staubbeutel mit demGrunde der Schuppe verbunden.

Die weiblichen Blüthen sitzen entgegengesetztin fast eyrunden Zapfen, die aus zweyblüthigen, ey-förmigen erhabenen, der Länge nach zusammenge-neigten Schuppen bestehen. Die Blumenkrone fehlt.Die Fruchtknoten sind sehr klein; der Griffel istpfriemenformig mit ausgerandeter zweytheiliger Nar-be. Die Zapfen sind kugelrund, viereckig; die Schup-pen an der Spitze zurückgebogeu und enthalten ge-flügelte Saamen.

Die Blüthezeit ist April und Mai; die der Frucht-reife September und October.

Das nach Broussonet aus diesem Baume flies-sende Harz (Sandarakharz, Resina, Sandarac, Sanda-raca, oder Wachholderharz gummi s. Resina juni-peri) ist offizinell.

Das Sandarakharz besteht so wie es im Han-del vorkommt aus tropfenförmigen, fast rundlichen,länglichen, glänzenden, halb-durchsichtigen, citro-nengelben oder Aveifslichen, spröden und harten,unter den Zähnen nicht weich werdenden, sondernzerspringenden Körnern. Auf Kohlen geworfen ver-breiten sie einen angenehmen Geruch. Der Ge-schmack ist balsamisch harzig.

Abbil düngen

Desfontaines fl. atlant. 2. t. 252.Vahl. symb. 2. t. 48.Shaw, afric. n. 188.

Erklärung der Platte.

Taf. Nro.

i. Ein blühender Zweig.

2. Die männliche Blüthe.

3. Eine Schuppe von der männlichen Blüthe.

4. Eine weibliche Blüthe.

5. Eine Schuppe derselben.