j\ st erocephal u 3 succisus ,
■?. var. hirsuta . . . . ♦ • »
y. var. foliis incisis
8. floribus albis.
e. prolifera.
£. flore pleno.
Benennungen,
Deutsch. Die Sumpfscabiose. Des Teufels-Abbifs.
Franz. La scabieuse des bois. Mors du Jiabie.
ital. Morsicatura di diavolo«
Span» Succisa.
Port. Morso de diabo.
E u s b Devil's-bit.
Holl. Duivels-beet.
Dan. Dievelsbid.
1\ orw. Fareblade.
Schwed. Ängvädd.
Russ, Pupownik,
P o 1 n, Lysina.
Böhm. Cert kusowy koren.
Ungar. Sik—katyn-fu»
Man findet diese ausdauernde Pflanze in Deutsch-land, überhaupt im ganzen nördlichen Europa inWäldern, auf feuchten Wiesen und Triften.
Der einfache, aufrechte Stengel ist rund, ge-streift, oben dreytheilig, und erreicht eine Höhevon zwey Fufs und drüber. Die Aestc sind ge-nähert; die Wurzelblätter ganz uugetheilt, eyför-mig-lanzettförmig; die untern Stengelblätter lan-zettförmig, gegenüberstehend und die obersten Blät-ter gleichbreit.
Die an dem Ende des Siengeis und der Aesteauf langen Stielen befindlichen Blülhcn sind kopf-förmig zusammengehäuft, und von blauer, Farbe.
Der gemeinschaftliche Kelch ist vielblättrig undoffen. Die innern Blattehen desselben weiden nachund nach kleiner. Der besondere Kelch sitzt aufdem Fruchtknoten, ist doppelt; der aufsere häutig,kürzer gefalten und bleibend, der innere fünfthei-lig mit haarförmigen Läppchen. Die Blumenkrön-chen sind von gleicher Gestalt, alle einblättrig vier-theilig und röhrig. Die vier Staubgefäfse sind amGrunde der Röhre befestigt. Der Fruchtknoten sitztunten; der Griffel ist einfach, die üNarbe schief ein-
L a g a s c.
C. Bauh. Pin. p. Jug.
geschnitten; der Fruchtboden erhaben, und der Saa-
me eyrund - länglich , und mit dem Kelche ge-krönt.
Die Sumpfscabiose blüht im August und Sep-tember; bringt im September oder Octobcr reifeSaamen, und läfst sich leicht durch Zertbeilnng derWurzeln vermehren; Avird jedoch nicht besondersangebaut. Es gibt davon Abarten mit steifhaarigen,glatten, eingeschnittenen Blättern, mit "weifsen, mitHeischfarbigen und mit sprossenden Blumen.
Die Wurzel (Teufelsabbifswurzel, Radix Morsusdiaboli s. succisa? ist offizinell. Sie bildet einedünne, kurze Hauptwurzel, welche unten abgestumpft,gleichsam wie abgebissen, etwas seitwärts gebogen,und mit vielen Fasern besetzt ist. Atifsen ist siegelblich, inwendig weifslich, übrigens geruchlos,und von etwas scharf-bitterlichem, wenig zusammen-ziehendem Geschmack. Man sammelt sie im MonatApril.
Abbild ii}j gen.
Plenk Icon. pl. med. tab 5t.Curtis fl. Londin fasc. 3. tab. 10.St. Uilaire Not, n. ?>'. t. 4-Oeder fl. dan. tab. 379.Engl, botan. tab. 878.Black well Herb. tab. i'\l.
Erklärung der Platte.
Taf. Nro.
1. Ein blühender Stengel.
2. Der untere Theil desselben mit der Wurzel.
3. Ein einzelnes Blütchen aus dem gemeinschaftli-chen Blumen-Kopfe.
4. Eine einzelne Blumenkrone mit ihren Tier Staub-faden, aufgespalten.
5. Ein ein/einer besonderer Reich mit dein Griffel.