Rumex crispus Lin.
(Der krause Ampfer.)
C h a r. Spec,
Rumex crispus.
R. floribus hermaphrodilis, valvulis integris grani-feris foliis lanceolatis undatis acutis.
R. foliis lanceolatis crenulatis margine undulato-crispis, verticillis approximatis, summis aphyl-lis, valvulis ovatis integris, (unica plerumquegranifera). «.....
R. valvulis ovatis subcordatis obtusis integris ve-nosis, oranibus ovato-callosis, verticillis ap-proximatis racemos aphyllos constituentibus,foliis lanceolato-oblongis acutis undulato-crispis. ........
Lin. Fl. Suec. p. »17.
— Syst. Veget. ed. Pers. p. 369.Willd. Spec. plant. IL p. 231.Pers. Syn. plant. I. p. 3o4.Sm. Fl. Britt. I. p. 391.Roth. Fl. germ. II. p. 42*.Decand. Fl. fr. n. 2222.
a Schlechtend. Fl. Ber. p. 207.
Wallt. Sched. er. p. 170.Eberm. Allg. Encycl. V. p. 264.Bernb. in Tromsd. Journ. III. 2, p. 60.
Benennungen.
Holl. Gekrulde Patich.
Dan. Kruset skreppe.
Schw. Svinsyra, Svinrot, Skräppa.
Engl. Tlie curled dock.
Franz. Patience sauvage frisee.
Port. Azedeira crespa.
Japan. Gisigisi.
Cochinch. Cay dieo hoang. Lour. (Nemn.)
Auf Wiesen, an Gräben und Wegen durchganz Deutschland sehr gemein.
Die Wurzel ist perennirend, stark, einfach,spindelförmig, selten etwas ästig, aufsen blafs gelb-lich-braun, innen fleischig, in Rinde und Markgelb, mit weifslichem Holzring.
Der Stengel ist aufrecht, zwei bis drei Fufshoch, gewöhnlich einfach, gefurcht und glatt, zu-weilen auch von Grund an ästig, grün oder ansonnigen Orten roth.
Die Blätter sind lang-gestielt, ausgebreitetoder überhängend, lanzettförmig zugespitzt, amGrunde etwas herzförmig ausgerandet, am Randegekerbt, wellenförmig gebogen und kraus; dieobere Seite ist glatt, die untere zuweilen schwachbehaart.
Die zahlreichen Blüthen stehen in vielblü-thigen genäherten blattlosen Quirlen an der Spitzedes Stengels selbst und an den kurzen Aesten, dieaus den Winkeln der oberen Blätter hervorkommen.
Die inneren Kelchblättchen (valvulae) sindeirundlich, stumpf, netzförmig-aderig, am Randeganz, ohne Zähne; auf allen bildet sich ein stark-gewölbtes längliches weifses oder röthliches Korn(granulum, callus) aus, doch ist es gewöhnlich aufeinem Blättchen gröfser als auf den übrigen.
Die äufsern Kelchblättchen sind sehrklein und schmal.
Die blafsgelblichenStaubbeutel ragen nur we-nig aus dem Kelch hervor. Der dreiseitige Fruchtkno-ten trägt drei zurückgeschlagene kurze fadenförmige