Mehrteiliges Werk 
Plantæ medicinales oder Sammlung offizineller Pflanzen
Entstehung
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mim, Resina Ladaui), welches als eine zähe har-zige Flüssigkeit aus den Blättern und jungen Zwei-gen ausschwitzt. Man sammelt es, indem man langezerschlitzte lederne Riemen üher diese Gesträuchehinzieht und nachher das anklebende Harz ab-schabt. Indem nun die Arbeiter, wie Herr Siebererzählt, während dem Sammeln von Zeit zu Zeitmit den Riemen auf den sandigen Boden schlagen,entsteht ein Gemeng aus viel Sand mit wenig Harz,welches in schweren festen trocknen und sprödenStücken, gewöhnlich mit spiralförmigen Windungenvon schwarzgrauer Farbe vorkommt. Dieses ge-meine Ladanum (Ladanum in tortis) riecht eigen-thümlich und sehr angenehm. Nach Pelletierbesteht es aus

Eisenhaltigem Sand 72 p. C.

Harz . . 20.

Wachs » . 2.

Gummi . . 4-

mit etwas apfelsaurem Kalk und ätherischem Oel.

Das reine Harz ist sehr selten; Guibourt,der etwas davon erhalten hatte, fand es aus 8GTheilen reinem weichem röthlichem sehr wohlrie-chendem Harz mit 7 Theilen Wachs und einer Spurvon Gummi und apfelsaurem Kalk zusammengesetzt.

Anm. Wir haben hierbei die angeführten Werkevon J a c q u i n benutzt, da die aus den, vonHerrn Sieb er in Creta gesammelten Saamen,erzogenen Pflanzen sich durch weifse Blumenund den Mangel des Ladanum - Geruchs unter-scheiden*

(N. v, E.)

Abbildungen.

Jacq. Icon. rar. tab. g5.Blackw. Herb. tab. 197.