Calophyllum Tacamahaca Willd.
(Der Tacamahak-Baum.)
Calophyllum Tacamahaca.
C. foliis ovuto-ellipticis acutiusculis.
Char, S p e c.
. Willd, in Magaz. der N, F. Ff. au Berlin. 1811,P- 7»-
C. foliis ovato-ellipticis acutiusculis, rarius emar-
ginatis, caeteris praecedentis. . . . Decand. Prodr. Regn. veg. I. p. 56a,
C. Inophyllum....... Läm. Encycl. I. p. 552.
Arbor indica mali medicae amplioribus foliis. . . Pluck. Alm. p. 4 1 - ta h. *47- %• 3.
Diese Art des Schönblatts wächst auf den In-
seln Madagascar und Mauritius.
Sie ist dem vorhergehenden sehr ähnlich, undunterscheidet sich vorzüglich durch folgende Merk-male:
Die Blätter sind länglich, gegen die Basisetwas verschmälert, an der Spitze stumpf, drei bisdrei und einen halben Zoll lang und fünfzehn bissechzehn Linien breit, übrigens eben so glatt, glän-zend und mit denselben zahlreichen' Querrippendurchzogen.
Die Blüthentrauben erreichen die Längedes Blatts, aus dessen Winkel sie entspringen; dieBlüthenstiele sind nur sechs bis acht Linien lang.
Durch diese beiden Merkmale und durch diekleinern Blätter unterscheidet sich dieser Baum leichtvon der vorhergehenden Art.
Das ebenfalls auf Mauritius wachsende C.spectabile ist durch zugespitzte Blätter ver-schieden.
In den Blut he n fand ich keinen bedeutendenUnterschied, doch konnte ich an dem vorliegen-den Exemplar aus Mauritius keine Verwachsungder Staubfäden wahrnehmen. Die Frucht ist bisjetzt noch nicht bekannt.
Nach der Angabe unserer Preulsischen Pharma-copeen, und nach mehreren andern Autoren, solldas OstindischeTakamahak von diesem Baumgesammelt werden.
Wahrscheinlich liefern beide Arten dasselbeoder ein sehr ähnliches Harz, wie diefs bei meh-reren Arzneistoffen, z. B. bei dem Gummi arabicum,der Fall ist. Man vergleiche, was bei der vorher-gehenden Art hierüber gesagt ist.
(N. v. E.)
SQ