Artemisia Abrotanum Lin.
(Das Stabkraut, Stabwurz.)
Artemisia Abrotanum.
C h a r. S p e
c.
A, folüs ramosissimis sctaceis,' caule erecto suf-fruticoso. .......
A. frutescens, caule erecto, folüs inferioribus bi-pinnatis, superioribus pinnatis capillaceis, ca-lycibus pubesccntibus haemisphaericis, . . ,
Lin. Hort. Cliff. 4o3.
— Mat. med. ed. I. p. i35.
— Syst. Veget. ed. Pers. p. 783.Stechmann Artem. p. 22,
Willd. Spec. plant. III. p. 1818.
Pers. Syn. plant, II. p. 4<>9'
Decand. Flor. Franc, n. 3243.
Di erb. Handb. der med. pharm. Bot. p. 325.
Guib. Hist. des drog. simpl, II. p. 6.
Virey Hist. nat. des med. p. 2o3.
Ebcrra, Allg. Encycl. V. p. 3y5.
Benennungen.
Holl. Averoon, Limocnkruid.
D ä n. Abröd.
S c h w e d. Abrodd.
Engl. The southernwood.
L'armoise citronelle, Uaurone des jardins.
Abrotano.
Abrotano.
Abrotano macho,
Boschie derewo.
Boze drzwkko.
Franz.
Ital,
Span.
Port.
Russ,
Poln.
d. i, Gotteshölzchen.
B o e h m. Brotan.Ungar, lsten-faja.
Das St ab kraut ist auf trockenen Bergen imsüdlichen Europa, auch in Syrien einheimisch.
Der Stengel ist strauchartig und von Grund anin zahlreiche runde drei bis vier Fufs hohe Aestegetheilt; die Rinde ist bräunlich-grau und nur anden kurzen aufrechten blüthetragenden Aestchen,die in grofser Anzahl gegen das obere Ende an denHauptästen hervorkommen, grün»
Die Blätter sind bis zur Spitze des Stengels dop-pelt gefiedert, mit sehr schmalen fast fadenförmigenAbschnitten; sie sind, mit blofsem Auge betrachtet,graulich-grün, gleichsam bestäubt, mit der Lupezeigt sich besonders auf der untern Seite ein zarterweichhaariger Ueberzug; an der obern Spitze undam Grund der kleinen Nebenästchen sind die Blät-ter einfach-gefiedert, in der Nähe der Blüthen ganzeinfach fadenförmig.
Die Blüthen sind klein, und stehen in ein-seitigen Trauben auf nickenden kurzen mit zwei bisdrei Deckblättchen versehenen Blüthenstielchen.
Die gemeinschaftlichen Kelche sind rund,ihre Schuppen länglich gewölbt, stumpf, weichhaa ■rig, mit einem breiten durchsichtigen häutigen Rand.Die kleinen Blut heben sind gelb, mit wenigZwitterblüthchen in der Scheibe und vielen weibli-chen im Strahl, an denen die Blumenkrone ver-kümmert ist.
Der Fruchtknoten ist verkehrt-kegelförmig,glatt; die beiden Narben sind, wie bei allen hier-her gehörigen Pflanzen, nach den Seiten zurückge-bogen.