Arctium majus Schk.
(Die grofse Klette.)
G h a r. Spec,Arctium majus Schk.
A. floribus corymbosis, perlclinüs glabris.A, foliis cordatis utrinque glabris subtus canis, ca-pitulis (subcorymbosis), involucri nudi glabrifoliolis margine paleaceis .A. Lappa Var......,
- Var. glabrum
Schkubr Bot. Handb, III, tab. 227., , Lin. Spec, plant. ii43.
— Mat. med. ed. I, p. i32., — Syst. Veget. ed. Pers. p. 762.Willd. Spec. plant. III. p. i63i.Pers. Syn. plant. II. p. 383.
fc - Var. *. ♦ ♦ .....Roth Fl. Genn. II. p. 297.
Rieh. Bot. med. p. 364-Lappamajor . I . . . . i Decand, Fl, Franc, n. 3on.
Arctium majus ...... Dierb. Handb. der med. pharm. Bot, p, 3ig.
Guib. Hist, des drog. I. p. 220.Eberm. Allgem. Encycl. V, p. 217.
Benennungen»
Holl, Gemeene Klissen.
Dan, Agerburre, Agerscreppe.
Schwed. Karborre.
Engl. The common burdock, clot-burr.
Franz, Bardane a tetes glabres,
Ital. Lappola.
Span. Lampazo.
Port. Lapa.
Russ. Lapuschnik.
—»
Poln. Lopian, Bazyna;Ungar» Lapu.Boehm, Lupen.
Diese Klettenart kommt an ähnlichen Stellen,wie die vorhergehende, in Deutschland und denangrenzenden Ländern vor,
Sie stimmt mit ihr in den meisten Verhältnissenüberein, und unterscheidet sich vorzüglich durchfolgende Merkmale:
Der Stengel wird höher, erreicht fünf bissechs Fufs Länge,
Die Bläter sind auf der obern Seite minderrauh und fast glatt.
Die gemeinschaftlichen Kelche (peri-clinia) sind während der Blüthe gröfser, ihre Blätt-chen sind fast noch einmal so lang als bei dervorhergehenden Art, dabei mehr horizontal - abste-hend und ohne den SpinngewebartigenUeberzug.
Die Haarkrone (pappus) ist länger,' fast so
lang als das Achenium.
(N. v. E.)
Abbildungen.Hayne Getr. Darst. II. tab. 35.
Erklärung der Tafel.
i. Das Wurzelblatt.
2. Ein Ast mit Bliithen.
3. Eine Blüthenversammlung im Längsdurchschnitt.
4. Ein Kelchblättchen.
5. Ein Blüthchen mit dem Fruchtknoten,
6. Dasselbe vergröfsert.