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Ihr flotten Herrn, vom Schenktisch winkt der Wein.Sagt an, nicht wahr? es ist der MaskenballEin Spiel des Lebens, wo verwirklicht istAm meisten, was wir träumen im Gedichte,
Wo Helden oder Fraun der WeltgeschichteErstehn, vom Strahl der Kerzen wach geküßt,
Wo Feen und Götter aus Olympus Reichen,
Von der Musik gerufen, niedersteigenUnd sich, wie Schmetterlinge, wild und zart,
Ins Blüthenmeer der heitern GegenwartZum Tanze gaukelnd reihn im frohen Reigen.
So kommt, werst jede Sorge ab für heute!
3ndeß der Ton, der vom Orchester dringt,Bacchantisch Euch im Busen wiederklingt,
Stürzt Euch kopfüber in den Strom der Freude.
In der Garderobe.
Verhüllt aus den Carossen steigenBehend' die Herren und die Damen,Die, um sich hier im Glanz zu zeigen,Zum Maskenballe kamen.
Ein emsig Treiben ist zu sehn:
Der Mantel sinkt und die Kapuze,Und plötzlich, wie die Engel, stehnDie Damen da im reichen Putze.