24auch seine übrigen Amtsbrüder angespornt werdenin ihrer Kunst immer weitere Schritte zu machen.So lange man also nicht überall auf demLande in hinreichender Anzahl geschickte Aerztehaben kann, und dieß ist wegen Mangel derSubsistenz so wol, als der öffentlichen Fondsnicht wol zu bewerkstelligen möglich, muß manin gewisser Rücksicht die pfuschernde Wundärztedaselbst dulden; sie nicht strafen, sondern brauch-bar machen.Wollen sie sich hierzu nicht verstehen, so be-lege man sie mit verdienter Strafe. — DieserEndzweck könnte nun theils dadurch erfüllet wer-den, daß zufolge dem vom Herrn Hoffmanngeschehenem Vorschlage ein Katechismus, oder wieHerr Hensler meint ein Unterricht in Form ei-ner Reihe kurzer einfältiger Aphorismen, die ausder Fülle des medicinischen Wissens, mit genau-er feiner Beurtheilung ausgehoben, simplificirtund einfältig gesagt worden, solchen Wundärztenzur Richtschnur vorgeschrieben würde.Solte es aber nicht möglich seyn Lehrer an-zuordnen, welche denen Landwundärzten wenig-stens das empirische innerliche Kuriren in denenFällen worin sie hinreichende Fähigkeiten erwerbenkönnen, lehren könnten? Ich solte allerdingsglauben von Ja; und selbst solte ich den Nuzendavon beträchtlicher halten, als man glaubt.Nachdem nemlich verſchiedene Aerzte der Naturaufgelauert haben, und sie, wie vielfach sie auchſchon in ihren Aeuſſerungen iſt, doch auf die Ein-fach-
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Patriotische Vorschläge zur Verbesserung der Medicinal-Anstalten hauptsächlch der Wundarznei und Hebammenkunst auf dem platten Lande
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