Vorerinnerung.58Man wird sich alsdenn selten betriegen. Esmag auch uͤberhaupt nachher der Plan ge-lingen, oder nicht, so kann man sich dochimmer beruhigen, ganz beruhigen, wennman das seinige, mit Beobachtung des obengesagten, gethan hat. Wir können von derVorsehung nicht fodern, daß sie eben unszur Ausrottung gewisser Unvollkommenheitenbrauchen soll. Wir sollen aber immer dar-an arbeiten, uns daran hobeln und vervoll-kommnen. Wir müßen gleich dem Hausva-ter immer säen und pflanzen, und dann ab-warten, ob die Vorsehung das Gedeyen da-zu geben werde. Wir werden doch jederzeitetwas zu unserm und andrer Nutzen erndten.Ist die Erndte nun nicht hundertfältig; sewird sie doch dreißigfältig seyn. — Gotthat also deswegen Uebel und Mittel dage-gen, in die Verbindung des Ganzen einge-webt, damit man sich in der Erkenntniß dereinen und anderen, und Anwendung letztererimmer üben, seinen und des NebenmenschenNutzen und Vollkommenheit befördern solle.Wer da glaubt ohne Anwendung der Mit-tel etwas zu erhalten, ist denen gleich, diewie Pope sagt, denken, daß der Ewigegleich einem schwachen Fürsten geneigt seynwerde, für seinen Gunstling seine Gesetze um-zukehren.Jedoch ich muß aufhören und meinegeneig⸗
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Patriotische Vorschläge zur Verbesserung der Medicinal-Anstalten hauptsächlch der Wundarznei und Hebammenkunst auf dem platten Lande
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58
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