51Vorerinnerung.ten wäre dergestalten an einander gekettetund unveränderlich, daß alle menschlicheHülfe doch vergebens sey, einen Menschenvom Tode zu retten, welchen die Vor-sicht dazu bestimmet hätte. Denn, meinFreund, du kannst ja in diesen uns verbor-genen Plan nicht hereinschauen. Du sollstnicht grübeln, sondern thun was deine klarePflicht ist. Du wirst dich aus dem vorher-gesagten erinneren, daß der Tod der Men-schen aus überwindlichen und unüberwindli-chen Ursachen entstehet, daß man allerdingsdurch gute Anordnungen in der Polizei,durch Besorgung guter Aerzte und Wund-ärzte in vielen Fällen nicht allein ganz un-wiedersprechlich Krankheiten verhüten undselbst das Leben erhalten und verlängern kön-ne, sondern daß es Pflicht sey mit allenKräften dieses bei jedem Nebenmenschen zubefördern: daß aber ferner durch die Aneinan-derkettung der Dinge und besondere Wür-kung der göttlichen Vorsehung dieser End-zweck immer nur bis auf einen gewissenPunkt könne erhalten werden, und daß folg-lich keine menschliche Bemühung oder nochso starkes Bestreben die Hindernisse der Be-völkerung wegzuräumen, weder dem Staatenoch einem einzelnen Gliede desselben Nach-theil bringen könne. Bei diesen erwiesenenUmständen, muß ich also einige Fragen dirvorlegen, welche wie ich meyne einem jedendasD 2
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Patriotische Vorschläge zur Verbesserung der Medicinal-Anstalten hauptsächlch der Wundarznei und Hebammenkunst auf dem platten Lande
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51
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