16 IV. Bulle Pins II. 1460 .Tau. 14.
an dem Tag des feierlichen Schlusses des Fürstenkongresses, inMantua ausgestellt.
Von der Bulle besitzt das StA. folgende Handschriften(Nr. 1 bis 4 und Nr. 7 in Fasz. 217):
1. Das Original, 1 Blatt Pergament mit Bleibidle an hänfener 5Schnur. 1 ) Auf ihm beruht der folgende Druck.
2. Vidimus, am 4. Februar 1460 von Markgraf Albrecht vonBrandenburg, Burggrafen zu Nürnberg, in, Ellivangen ausgestellt,
1 Blatt Pergament mit anhängend.em Siegel des Markgrafen undAufschrift: Vidimus der bul Pii pape alsz er den orden hat abthon L0und ain grifft gemacht. Geben zu Elwang am Montag nach unserlieben frawcn tag Liechtmesz. Markgraf Albrecht scheint die Bullepersönlich von Mantua nach Ellwangen gebracht zu haben. Vgl.die Kanzleinotiz auf der Rückseite der Bulle, unten S. 21.
3. und 4. zwei, etwa, gleichzeitige, unbeglaubigte Kopien, je 15
2 Blatt Papier.
x ) Die Origincdien der päpstlichen Bulle und der vom Kardinal vonAugsburg aus Anlass der Umwandlung des Klosters und der Errichtung desStifts ausgestellten Urkunden (Processus Petri, Liber redituum, Statuta Pctri)■wurden im folgenden Jahr beim Rat der Reichsstadt zu Dinkelsbühl hinter-legt. Vgl. „Ein brieff wie man bul und brieff hinder ein Rat zu Dinckelsbüholgelegt hat", Kopie im ellwangisehen Diplomatar „Nr. 4: Abgeschrifft aller-lay Brioff" Fol. 150: Bürgermeister und Rat der Stadt zu Dinkelsbühlbekennen, dass ihnen der ehrwürdig Fürst und Herr Johann von Hürnhe.imProbst und Herr des würdigen Stifts zu Ellwangen an einem und die würdigengeistlichen Herren dsr Dechant und die Chorherrn daselbst am andern Teiletlich bull, brieve und bücber, nämlich ein babstlichen bnllen von unserm allerhailigosten vatter babst Pio dem andern lutend und mit seinem plyin anhangen-den insigel versigelt, ein pirmentin brieff, den man nennt ein procesz der vonnnserm gnedigosten heren hern Petern der hailigen Komischen kireben cardjnalund bischoTe zu Augspurg lautet und auch mit seiner gnaden anhangendeninsigel versigelt ist, auch ein buch daz man nennt ein libell da irs vorgenantencappittela gilt und rennt inn geschriben sten, und damit auch ein buch da irsvorgenanten stiffez Statuten insten, die auch baide mit des obgenanten unsersgnedigosten herrn des cardinals insigel besigelt sint, zu behalten gegeben haben,und versprechen die genannten Dokumente, die sie in ihre Verwahrung (behalt-nusse) genommen haben, als ihre aigen brieff ohne Schaden zu bewahren undauf Verlangen beider Teile, Propste und Kapitels, jederzeit zurückzugeben,jedoch keinem Teil ohne des andern Willen und Geschrift auszuhändigen ;würde ein Teil oder sie beide Abschriften brauchen, so sollten dieselben beiihnen in ihrer Stadt und Gewalt zu Dinkelsbühl gefertigt und die Originalienihnen sofort nach Fertigung der Abschrift wieder zugestellt werden. Der Briefist von der Stadt Dinkelsbühl gesiegelt und gegeben uff afftermontag in denhailigen osterfyrtagen 1461 [April 7],