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Ausgewählte Urkunden zur Württembergischen Geschichte
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täglichem krieg schicken werden, wie davon hie vor geschribensteet, gefangen wurden, dieselben gefangen sollen gemain sein,doch sol man alwegen edel und raisig lewt oder sunst gefangenlewt gegen ainander ledig lassen ungefarlich.

5 Wann wir auch von des oftgenanten nnsers gnädigen herren

wegen mit jemand, war der oder die warn, zu offner fehd undfeindschaft kämen, so sollen wir uns von im nit ziehen, m-wortcn noch schaiden, sonder im bis zu austrag der sach mnhaltdiser aynung berauten und beholfen sein getrewhch und ungetar-

10 lieh. Wh- und die unsern, auch unsere diener, die> iren.und dieuns zuvorsprechen stend, sollen und wollen auch des obgeineltenunsers gnädigen herren feind, so bald uns die verkunt zu wissengethan oder wir selbs gewar werden, in allen und yeghehen unsernslossen, stetten, märekten, dörfern und gepieten wissenüich mt

15 enthalten, hawsen noch hofen, äsen, trencken noch gelarhch Hin-schieben, hilf, fiirderung noch beystand thün noch inen für siedehaih gclait, trostung noch sicherhait geben, sonder dieselbe an-nämen und im zu sollichen sein feinden, an weihen enden dieergriffen wurden, rechts gestatten und ergeen lassen one intrag und

20 verziehen getrewlich und ungefarlich. Doch mögen wir amemyeden zu tagen und' tädingen gelait geben und, ob uns am iurSt,herr oder sunst ein gut freund zu haws käme und ungefarlichainen mit im prächte, der des genanten unsers gnadigen herren,der sinen, oder die im zu versprechen stend, feind oder beschadiger

25 war, mit dem sol es ungefarlich gehalten werden. Und ob wir,die unsern, unsere diener, und die uns zu versprechen stend, vondes gemelten unsers gnädigen herren wegen zu krieg kamen undunsere lehen aufsagten, so sol kain richtung aufgenomen werden,uns den unsern, unsern dienern, und denen so uns zu versprechen.

30 stend, syen dann zuvor unsere und ire leben wider gehhen. Undob yemand, war der oder die warn, den obgenanten unsern gnadigenherren, die sein, oder die im zu versprechen stend, mit frombdenoder auslendigen rechten gaischlichen oder weltlichen, dahin sie zurecht nit gehorten, zii bekümbern und umbzfitriben widerstunden,

35 über das er und sie an billiche end f ürzükomen nit warn erfordertnoch inen die versagt heften, darwider und darinn sollen und wollenwir sein gnaden, den sinen, und die im /.«versprechen stond, ge-trewe hilf und bystand thftn, darmit sie söllicher frombder imauslendiger gericht entladen werden und bey zimlichen und bWicne

40 rechten beliben mögen. Doch ob er oder die seinen mit gaisc -