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Vierdter Theil (1690) Darinnen nicht nur die Fortsetzung des Kriegs wider die Ottomannische Pforte, sondern auch die Ursachen des neu-angeflammten Kriegs mit Frankreich ... abgeschildert ...
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1195
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Triumph-leuchtenderRrieqs-Helm.VLerdterTheil. 1195

Tags ward der Tag des Lord - Majors mit überaus grosser Herrlich-keit in Londen gehalten / und hatte man niemals bey dergleichen Bege-benheit sothanen Pracht beobachtet.

Alle Gilden waren aufden Beinen/mit einer grossen Menge derFlaggen und Fahnen / darunter einige / welche so groß und schwer wa-ren/daß dieselben durch 4. biß 6. Männer müssen getragen werden; dieZahl derer war ungemein groß. Das Regiment Reuter von denenFreywilligen / wovon der König selbst Obrister/ war das fürtrefflichsteund marchirte zu Anfangs ein« Compagnie von diesem Regiment inblauen Kleidern / welche dick mit Gold bordirt waren / und dessen sichbey ihnen die Trompeten undPaucken lustig hören.

, Hierauf folgten einige von denen Gilden der Stadt / so in langenRocken gekleidet/mit Trommeln/ Trompeten/Schalmeyen auch Flag-gen und Fahnen versehen. Nach denen zog die andere Compagnievon oben gedachten Regiment/und darauf des Königs Guarde zuPferd und Fuß/ gleichfalls mit Trompeten / und Heerpaucken-Schalk»Hierauf folgte Se. Majest. der König/Ihr. Majest. die Königin ,neiner Carosse/ welche mehr von Gold als Holtz schien/ gemacht zu seyn;nach dieser Carosse sähe man die Trainbanten der Stadt Londen / anbeyden Seiten mit alten Leuten/ roth gekleidet / mit Schwertern undSchilden versehen; daraufkamen die Wasser-Leute/dann wiederumdie Trainbanten / und ferner die Officiers von der Stadt / mit Trom-peten/Paucken und andern Musikalischen Instrumenten begleitet.Nach diesen folgte der Lord-Major mit denen Sheriffsund Alterman-nern alle zu Pferd/sehr kostbahr gekleidet / sintemaln an denselben fastnichts als Gold und Edelgestcin zu sehen waren; nach diesen marchirtendie Compagnien von dem RegimentReuter Gilden und Trainbanden/undhiemit ward der Aufzug beschlossen. .

Inzwischen war genaueNachricht von der Insel St.Christoffle ein-gelauffen; wie daß nemlich die daselbst befindliche Englische Mrlitz40O. Mann siarck / mit einem Stock in der Hand ohne Gewehr m dieJnselMevisgebracht/auch sonst aufdemgantzenLand keineEngelandernoch Irren gelassen/ der nicht der Pabsil. Religion zugethan gewesen/sondern dieselbe verjagt/hingegen eine Anzahl Franzosen von derJnselSt. Bartholomee dahin gebracht/- und ihnen gewisse Landfchafftenzu bewohnen eingeraumt; und weil die Insel St. Martin nichtseit / wollten solche die Frantzosen gantz verlassen / und alle Einwohner/um die Insel St. Christoffle desto Volckreicher zu machen/ dakmbringen. Es hatte aber der Graf von Blegnac in den Englischen

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Tag desLord. Ma-jors inLanden.