TkiMNph-leuchkenderRrLegs-Helm. Vr'erdrerTheil. 1:75
Es sind sajt gantz keine Brunnen in dieserJnsel/ doch sind für-/etzo wenig Häuser / die nicht mit einer guten Cisiern versehen/ um hie-vurch diesen Abgang zu ersetzen / auch giebt es treffliche Magazinenaufdieser Insel die mir aller Lebens-Nothwendigkett reichlich verse-hen / so daß sie auch ihren Nachbahrn davon mittheiien k önnen. Diehiesige Gemeine / so aus Christlichen und frommen Leuten bestehet/bat auch eine schöne Kirche aufgeführt/ und mit einem HolländischenPrediger versehen.
Mein es ist Zeit Paß wir wieder einst nach der Holländisch n ^
Armee in Flandern abreisen.Dese hatte sich/mit der Spanischen un- -Z.terdemMarquisde Gastanaga vereinbahrt/und folgendSdenMarch ^wischegegen Angum / Craine und Sangny genommen / und sich daselbst Armee sMfest gesrtzet; Der Gen ral Flodorp aber blieb in dem Läger bey Hall zusammen,stehen/ und sollte mit seiner unter sich habenden Cavallerie folgendenTags auch nachrücken. Der Marschall d' Humieres aber (den maninsgemein wegen des neulich vom Fürsten von Waldeck empangenenStreich/ Marschall 8Zns vomiere) nennte/ hatte den Verlaut nachKönig!. Ordre/diese beyde Armeen zu erwarten/mit ihnen eine Ba- L,„nkerstaille zu wagen / zu welchem Ende man ihm dann eine Verstärckung so« schlage«,von denen Trouppen / so an denen See-Küsten gelegen/zusertigte.
Weil aber die Spanische Armee sich etwas ihren Ländern ent-fernet/ als schickte der Marschall d'Humieres eine Parthey dahin/welche die Dörffer Gumbeck/Stein-Ryffel/ Capelle aus dem Busch/
Ham / Lüblecken/ Weise und andere abbraunten/und würde esGrim,bsrg eben also ergangen seyn/ wann selbiges nicht die Wege verhauen/und dadurch die Französische Brenner abgehalten hätte. Um dieseZeit bekam der Herr Marquis de Gastanaga von den Kriegs-Ver-laust in Catalonien folgende Nachricht.
Es hatte nemlich der Hertzog von Villa Hermosa mit seiner un- » ^ .tersich habenden Armee/ sich gegen den Duc de Noailles Französt- Neclaufrnschen General/deffen Armee in 7020. Fußgängern /1 roo. Reutern Eskaisinm.und ohngefehr 5000. Pyrenaischen Land-Volck bestund/ ins Feld gesstellt/und hatte eS d:S Ansehen/als ob der Hertzog von Noailles denSvanierneine Schlacht zu lieffern nicht ungeneigt/ als gedachte derHertzog von Villa Hermosa ihnen den Weg zu diesen ihren Vorha-ben zu verkürtzen; sandte derowegen r.Detachement voraus/ um sicheines gewissen Paffes/so gantz eng zu versichern/ allwo die Franzosenzu gleichrr Zeit mit denen Spaniern anlangten / so daß die Vorwach-ten auseinander zu feuern begunten; wiewohln dieses Gefecht durch
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