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Vierdter Theil (1690) Darinnen nicht nur die Fortsetzung des Kriegs wider die Ottomannische Pforte, sondern auch die Ursachen des neu-angeflammten Kriegs mit Frankreich ... abgeschildert ...
Entstehung
Seite
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Den »4. ist der Keyserliche Feldmarschaü-Lieutenant Hertzogvon Croy/ und General von der Cavaüerie/ Hertzog von Holstein/ insLager gefolgt / undhattensich eben zu selbiger Zeit an der Ober-Ser,vischen Morava an die Ratzen Rosnik und Maglize ergeben. De»folgenden Tag marchirte die Infanterie biß an dis Brücke / und liefNachricht ein / wie dieKeyserliche die feindliche Brücke bev Craffowijvöllig verbrannt / und selbigen Paß zu beobachten / sichindieSchantzdiffeitspostirt. Den r 6. paffirte die Neuterey über die Brücke/ auchhatte die Infanterie folgen / und dann der March gegen Niffa sortge,.sitzt werden Men. Im Lager bey Batosin blieb ein Obrist,Wacht«meister mit etlich i oo. Mann stehen/ die von dem Feind zuvor eroberteStücke zu bedecken / biß dieselbige nacher Semendria gebracht wor,den. Eine von Niffa ins Lager zurück gekommene Parthey brachtmit sich / daß derGroß-Vezier mit loovs.Mann nach Alexi / fünffMeilen von dem Christlichen Lager / zur Vorwacht vorauögeschicktmorden.

Nachdem nun endlich dieKeyserliche Armee/ in l 6202. Mann K<ys. Ar,starck diensthaffterSoldaten / bey täglich starcken March/ jedoch gu- mee kom«etem Wetter gegen Niffa gerücket / und den 2-. dito selbige GegendNachmittags um drey Uhren erreichte / ist die Armee in ordentlicher Na a»Bataille alsobalden vor diesen Ort gerückt/allwo man anfänglich aus-gekundschafftet / und befunden/ daß der Feind vor diesen Platz nicht al-lein ein grosses Läger geschlagen / sondern auch gegen die Christen sichsiarck verretrenchirt halte / welches Trenchement sich vonNissa an/ bißhinauf auf die Spitze / eines lincker Seits gelegenen hohen Bergs/ausstreckte / also / daß er / von wegen seines guten aufgeworffenenWsrckS beyderseitS des hoch - und langen Bergs halber/rechter Handaber wegen Niffa / als welcher Ort nebst dem tieffen Graben wohl ver-pallisadirt war/ theils wegen des starcken Flusses / welcher durch dasStädtlein fleust/fast unmöglich zu attaquiren war. Unterdessen näher-te sich die Nacht/ daß man selben Tag zu keiner Operation mehr schrei,ten kunte/sondern beyde Treffen in ihrer Ordnung/und die völligeBa,

Sage gegen der Mitten/ hinter den zweyten Treffen/ stehend verbliebe;wormit bryde Armeen so nahe und hart aneinander / und dermaffe«ruhig campjtten / ob wüste kein Theil von einigem Feind-

Dm 24. dito / eine Stund vor TaqS/ ward zum Aussitz gebla«seu/und das Christliche Läger ausgehoben/doch marchirte man nicht ge,gen demFeind/gerade sort/sondern es muffe der linckeFlügel aufwärtsSegen der liycken Hand / um den vor der Christlichen Armee habende«

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