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Schaden- Es ward bey dero vorher angefangcnen kleinen Batterie/in io weit der vorgehabte Zweck glücklich erreicht/ daß man diesen Tagschon davon in die Stadt canoniren kunte. Eben selbigen Tag wardderPrintz von Pfaitz Veiäsnr aus derSkadt mit einer Musqueten-Kugel erschossen.
Sonsten hatte man Nachricht/ daß sich die zu Bruchsahl gelegeneOuarmloki. so in drey Laraillon, als einer von Thüngischen/ einer vonAuerdergischen/und einer von denVeldenzischen Regiment bestanden/an die Feind aufGnad und Ungnad ergeben müssen/und solche nacherPhilippsburg gesühret worden waren / und daß das Sengen undBrennen des Feindes noch kein Ende hatte; Indessen ward derGe-neral Dünewald / biß auf weitere or 6 re zu Groß-Gera/ etlich Meilvon dem Lager/stehen zu bleiben beschlicht. Auf der andern ^rrsguekäme man mit Führung der Linien/die weiter hinauf gegen derJacobs-Schantz/wo die Stadt am besten befestigt war/ als der Höhe gezogenwerden musten/sehr weit/und versähe man alles milRedouten sehr wol/auch die Batterie ward bald zu vollkommenen Stand gebracht/ wor-über es scharffeScharmützel gebe/welche beyderseits blutig abgelauffen.
Den 16. dito Abends geschähe die ordentliche Ablösung von 2000Kayserlichen und so viel Hessen/ da man dann bey Fortsetzung der Ar,beit rechter Hand in der Lvancirten Linie biß an die Olscis derCon-trescarpen gezogen/ nicht weniger eine Lommunicsrions-Linie zurückgeg .n der rechten Redoute anfienge/welche doch nicht gar zu völligerVollkommenheit gebracht werden konnte/ und ob zwar diele Arbeitziemlich groß/und sich gedachter Contrescarp ziemlich näherte/ ließ dochder Feind solches alles gantz ruhig/ ohne einig versuchte Verhinderunggeschehen/so gar daß nicht über 6 . oder 7-dabey todt und verwundetgeblieben. Es berichteten auch die bey voriger Nacht übergelauffene r.Frantzosen/ daß unsere Stücke denen Belagerten grossen Schadenzufügten/auch daß eine sichere Person aus Mayntz/ eine unter einerKirchen vergraben gewesene Munition offenbahret hatte.
Diesem Uberlauffer folgte einTrommel-Schlager von dem Dau-phinischen Regiment aus der Stadt nach/ mit dem vorigen gantzgleichförmigen bericht/auch daß sich dieFeinde/darinn wenigstens nochdiesen Monat zu halten gedachten/und daß die Minen alle angefulltseyn sollten. So that auch der Feind auf die bey voriger Nacht nichtgar verfertigte Linie/in Meinung solche bereits von unfern Leuten be-setzt seyn sollte / darinn aber damals nur eine Schildwacht gewesen/einen starcken Ausfall bey i; 00. Mann starck so zu Pferd als zu Fuß/machte auch anfänglichen unsere Leute in gedachter Linie etwas wei-chen/wurde aber nachgehends mit Verlust derer/ die m Linien/ wie
Nnn nnn nicht