M«7 S R5m. Rä^strl. Mas, und der- hohen Allnkten
bey anbrechendem Tag / ist das gantze feindliche Lager aufge,brochen.
Unser Succurs war rovo. Mann/und wir hatten vorhin 2voo.darinnen: Die Franzosen haben allemVermuthen nach nit gemeiner/daß die Besatzung hiersostarck; wann auch nicht zu allen Glück dasWürtenbetgischeRegiment herein komen/so^ware es übel abaelauffen.Der Necker-Fluß ist so groß gewesen/daß er hiesige Schiffbrücke weg-geführt/welches verursacht/ daß solches Regiment mit Nachen über-geführt werden müssen / sonsten es zwey Tag zuvor marckln/und dieS'adt verlohren gangen wäre/also daß man GottesSchickung hier-unter gesehen bat/ dann kein Burger geblieben / wann solch Regimentnicht noch hier gewesen wäre. Am Sonntag Nachmittag ist eineFranzösische Parthey über den Necker jenseits an die Berg-Strassen/kommen/welche nicht allein einige reisende Leute angegriffen und aus-gezogen/sondern auch drey leere Wagen von Weinheim / welche äm-munition anhero geführt gehabt / im zuruck fahren angefallen / den«inen Fuhrmannzu den hindersten Wagen zwingen wollen/mit ihnenzufahren/weiln er aber sich nicht darzu verstehen wollen/so bald todtgeschossen/den andern aber/nachdeme sie ihn genug geängsiigk und zuhencken gedrohet/endlich wieder los gelassen / mir denen vier ausge-spanmen Pferden aber wieder davon geritten / und den Wagen ste,hen lassen. Gedachte Franzosen haben diffeits Neckers in zwepenTagen indieiooder 12 Dörffer/ wie auch vielFrüchte abgebrannt.So weit auch diesesSchreiben; aus welchem der Leser zurGnüge/wasbey der Heydelbergischen Belagerung fürgelauffen/ersehen kan/nunreiffen wir/unserm Versprechen gemäß/auch für Maintz.
Wir haben diese belagerte Stadt mit Ende desJulii verlassen/welches Tagregister dann wir mit Fortsetzung des Augustmonats er-ReMers ganzen. Den ersten ä uZutti nun waren z ooo. Kävserliche und Ivoo.»ey Beis- Hessen in die Approchen / und fetzten die Arbeit au der grossen Nawcriegerung der fort,und ward von dar eine psraliet -l-irne gegen die Stadt gezogen/Itadt welche diekalterie bedecken sollte/auf welche dieFranzosen starckFeuer
Mai»s. gMn/wurden aber wenig getödtet und verwundet- AnBayrisch-und Sächsischer Seiten fuhr man mit dem Approchixen tapfer fort/worbey fast nichts verlohren gangen.
Den 2. äug. als man an der Kayserl.Batterie/woraufzwey bis? s. halbe Carthaunen kommen sollten/fleiffig fortsetzte/ hat man Nach-mittags drey roth-gekleidete OfsicierS zu Pferd/ durch das Lager in dieStadt sprengen gesehen/worauf die in derStadt des Nachts eine La-terne