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Vierdter Theil (1690) Darinnen nicht nur die Fortsetzung des Kriegs wider die Ottomannische Pforte, sondern auch die Ursachen des neu-angeflammten Kriegs mit Frankreich ... abgeschildert ...
Entstehung
Seite
967
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EelttMph-leüchtenderKriegsHelm.VierdtetTherl. 9F7

Weil aber die Chur -^Bayerische Armee / sich aus der Pfaltz«ntftrnet / als gieng der Marschak! de Duras / um die hohen Alliirten/ Schreiesvon der Belagerung abzu;iehen/Mit seinem Corpo über den Rhein und wegen Brrfür Heydelberg / wovon der Leser in folgenden Brief gnugsame Nach- läzerung 'richt erhalten wird: Mit diesem habe nicht unterlassen sollen/dem der Grad?Herrn zu berichten/ wie daß durch GOttes Verhängnis/ den ver- Hwdel-gangenen Donnerstag Nachmittag / der Erb-Feind Teukschertion / (ich beziele den Mer - Christlichsten König) allhiesigs Stadt» Heydelberg / wieder alles Vermerkten / unter dem Commando desGeneral Duc de Duras mitachk/ bißzchen tausend Mann belagert;

Der Feind hat sein Lager auf dem Kirchheimer - Feld / nächst dem ho-hen Gericht/ au'fgeschlagen und hat Gestern Früh / auf der rui-nirren Stern - Schantz / zu höchstem Nachtheil und Schaden hiesigerStadt/Posto gefast/und sich allda starck verschantzt / er beschiest nunzwey Tag und Nacht die Stadt aus MusMttn sehr scharff/ der-gestalt/ daß auf unserm Wal! kein Mann sicher bleiben kan / hakauch schon viel geködtek / und.noch mehr verwundet: .Und obwolndie Sage gegangen/daß der Femd etliche Stück Geschütz/ und de-rer beyviertzlg mit sich habe/ so ist doch noch kein einiger Schuß/auseinem Stück in die Stadt gethan worden; so vermeint man auchnicht / daß der Feind etwas vonFeuerwercken und Bomben bey sichhabe/ weil er sich biß daher damit nichts mercken lassen: GOTTgebe/ daß wir deren schädlichen Effect nicht erfahren müssen! Ge-stern bin ich aufdemSpeyrer- Thurn gewest/und habe dem Spielein wenig zugeschrn; Weil man aber alldar auch nicht allzust-cher sichen konnte/ habe mich bald wieder davon gemacht. Un-ftr Glück ist/ daß dem vermiedenen Donnerstag Abends unge-fthrer Weis ein Würtenbsrgisches Regiment zu Fuß anderskommen / welches auf Bruchsahl marchiren sollen / dasselbe habenwir nun hier behalten / und ohngeachtet / daß darunter sehr vielkrancke abgemattete Leute / thun sie uns gleichws! in dieserNoht gute Dienste / ausser welchen sonsten ohne allen Zweiffeldie Stadl . Heydelberg gewiß schon in der Feinde Hände wäre.

Was vor einen ungemeinen Schlecken Vieser Feindliche Über-fall allhier verursachet. / ist mit keiner Feder zu beschreiben!

Reiche und Arme/ Grosse und Kleins / haben sich aSe über denNeckrr begeben; und ist rum grossen MBS wenig Tag vorhero div

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