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Vierdter Theil (1690) Darinnen nicht nur die Fortsetzung des Kriegs wider die Ottomannische Pforte, sondern auch die Ursachen des neu-angeflammten Kriegs mit Frankreich ... abgeschildert ...
Entstehung
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Triu mph leuchtender Kriegs-Helm. Vieröter Th eik. 9 <f

herött^Cölln / noch in die 2A. schwere Holländische und Neuburgi-sche Stücke mit s. oder 6. Mörsern angelangt / welche gleichermaßengegen Bonn gepflantzt werden sollten. Kurtz vorhero war Ihr.Churfürstl. Dürchl. selbst im Lager angeiangt / und in ftbsi eigner ho-hen Person sich über Rbein erhoben / und die Approchen undBatteri-en/so fast alle mit Stücken versehen waren / besichtigt; welche sichfolgend wieder hinüber in ihr Lager disseits Rhein begeben.

Den 28.Iulji Abends zwischen 8. und9. Uhren/ ward dasCa-noniren und Bombardiren/ von Seiten übern Rhein/ in dieStadt Bonn angefangen. Da dann fast alles in Brandgerüchen /welches Feuer etlich Tag und Nacht immer fort gewehret/ und f^ ^'je langer je mehr zugenommcn/ dergestalten auch daß bald dislegr.gantze'Stadt/ Kirchen und Klöster/ ausser der grossen Kirchedas Münster genannt (warum bey Ihr. Churfürstl. Durch!» vonBrandenburg/ um selbige zu verschonen sehr demüthig angehal-ten worden) in der Aschen lagen / wodurch viel Menschen zuGrundgegangen/ benebst vielen Vieh; und ist nicht glaublich wie erbärm-lich die Einwohner geruffen und geweinet/ nebst dem Bleckenund Heulendes Rind-Viehes'

So lang aber das Feuer währte / ward tontinuiklich ausCanonen geschossen/ so daß es unmöglich zu löschen war. DieFrcmtzosen lieffen alls in die Auffen-Wercke/ worinnen sie sich auchetliche Tags hernach aufhieltsn ; des Nachts aber plündertensiealle Keller der verdorbenen Bürger/ worein sie ihre beste Sachengeflüchtet / nud trugen es zusamt dem Wein in ihre Aussen - Wercke.

Hierauf ließen sie alle Bürger / Weib und Kinder / zusamt denenGeistlichen ausziehen/ dis aber alles hinterlaffen und nichts mit sichnehmen dorfften.

Tags vorher ehe dieseBombardirung berVestungBonn gesche-hen/ kamen noch etlich r oov. Pferde aus Preuffen über die Brückeins Lager/ und ward darauf die Stadt so lang eingeschlossen/daß kein Frantzos sich am Tag ausser denen Wercken dorffteblicken lassen/ ohne äusserste Gefahr sein Leben dabei) zuzusetzen.

An Seite des Rheins / waren die Pforten und Mauren derVestung gcmtz übern Haussen / so daß man nunmehro in dieStadt sehen kunte/ welches eine Würckung war des starckenCa-nonirens. Deswegen die Alliirte sich entschlossen / an selbigerSeite einen Sturm / vermittelst einer oder zwey fliegenden

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