stnligen lassen ; Ja so gar auch des in solcher Stadt / bey etlichenJahrhunderten her /unverzehrt-gelegenen Corners St. Guidomisnicht verschont / sondern nachdem solcher beraubt/ demselben den Kopfabgenommen / und andern Muthwillen darmit verübt. So danndas gerühmte Wunder-Bild der allerheiligsien Gottes - Gebahrermso in dem Dom gestanden/zu verbrennen gesucht / welches doch unver-sehrt stehen geblieben/ und endlichen im Monat Augufio in die StadßFranckfutt zu denen P.P.Carmelitern in die Kirche geführt / und da-selbst aufgestellt worden; welches alles man ohne Entsetzen nicht e»zehlenkan. .
Weil wir aber bey Verschon obenangefangenenBeschreibung derStadt Speyer annoch die Weltliche und Geistliche Gebäu nicht an- ^ »äuv«egeführt/als wollen wir noch in das nunmehr eingeäscherte Speyer ei- Skavenen Blick schickem und was für Gebau durch diesen verfluchten Brand Spryeq»in die Asche gelegt worden besichtigen. Es hatte aber in den geistli-chen Gebauen den Vorzug der schöne kostbahre Dom/von dessenEr«bauung schoir oben Meldung geschehen. Diese Kirche/ war sehr präch-tig aufgeführt/ mit lauter Bley bedecket/ mit vier schönen hohen Tbür-nen/trefflichen Glocken und weiten Creußgängen gezieret/ in welchen»unter einer grossen Menge der Grabschrifflen/ viel alte künstliche Ge-mahlezu sehen waren; in derKirche selbst/und zwar oben in demCdor/waren untergrosien ausgehauenen und erhabenen MarmoEte'nmdie Vegrabnuffe/darinnen acht Kayser und Könige neben drey Kay»serinnen gelegen/ wie solches theils die Uberschrisst auf den Steinen/theils aber eine nahe dabey gehangene Tafel anzeigten: nemlich;
Kayser Conrad der H. mit seiner Gemahlin Gisela.
Kayser Heinrich der Hk. welcher das kostbare Kreutz in diese Kirche gs-stiffket.
Kayser Heinrich der i v. samt seiner Gemahlin Bertha.'
KäyserHeinrich der v. . .
Philipp Hertzog aus Schwaben so zum Kayftr erweHlt/aber zuBam«
^ berg erschlagen worden.
> Kayser Rudolph der I. ^ .
Kayser Adslph/welcher durch Hertzog Albrecht/nachmals Kayser/unp^ kommen. ^ ^ ^
Kayser Albrecht/ welcher durch Hertzog Hanns Rudolphs Bruderumkommen. ^ ^ .
Kayser Friederich des I. Gemahlin Beatrix/unter einem ErsenfarbenMarbel/welche der Kirche einen Sarg geschencket mit feinem Silber-
Ooovtzit ubEl