Triumph-l eu chtender Krieg s-Helm. VLer-dterTheil. 78/
ten/fo lang zu bshalten/biß solche/vselche derPrintz vsnLüttich/als er sichvor das Reich erklärt/ zu erlegen verketten/ bezahlt würden; allein ihrVorhaben hatte man entdeckt/ und ward dieser Anschlag/ so sie aufdem Wasser fürzunehmen gesonnen/ zu Wasser.
In dem Ertz-Stifft Cölln musten die Frantzoftn nun auf den Ab- Meinbmzug gedencken/und kam die Vestung Rheinbergen wieder an die hohe gen kommtAlliirten/ welche der Commendanr/Herr Baron von Behrensau/ mit wieder anAccord übergab. Und ob sich selbiger gleich Anfangs beschwerte/in- die Mir»dem er befürchtete/ die Frantzoftn möchten ihm seine Güter und Höfeabbrennen/ hatsr doch/als die Alliirte ihn versichert/daß sie bcy diesemFall allen Schaden ergantzen/und gut machen wollten/ in die Übergabgewilligt; Worauf er auch Commendant geblieben/ und den Cyd derTreue Ihr. Churs. Durch!. Joseph Clemens/ und dem Dom Capitelvon Cölln abgelegt/ und zcro. Holländische und zoo. Brandend, hin-eing/leget/ und gedachter Com>.. -dant zum General-Major über dieChurs. CöllnischeVölcker ernennet worden: Zumal die darinn gelege-ne Guarnison/so meistens aus Schweitzern und Teutschen bestanden/gröstsnTheilsauf ftinZusprechenChur-CöllnifcheDienste genommen.
Es ist aber diese Stadt Rheinbergm best bcfestigt/und mag wol für DesthreSeine schöne Vestung gelten/ ligt8.Meilen von derStadt Cölln ambungderRhein/ sie ist ziemlich erbauet/ anbey ziemlich groß/ mit einem doppel- Vestungten Wall und Graben versehen/ und so wol zur Handlung und Nah-rung/ als Krieg/ dienlich. Sie hat einen stattlichen Zoll/ so die auf- ^und abgeführte Güter allda erlegen müssen. Sie hat jederzeit viel An,stösie erdultet/und ist so offt fast einKriegs,Feuer entstanden/von dern-selbigen ergriffen worden. A. 1586. belagerte sie der Hertzog von Par-ma ein gantzes Monat lang vergeblich. A-1590. eroberte sie GrafCarl von Mannsfeld/ 8. Jahr daraufGrafMoritz von Nassau/undkurtz darnach die Spanier, und im i6or. abermals derGrafvon Naftsau. JmJahrisoS.erbauets siederMarggrafvonSpinola/undA. i6zz. Heinrich Friedrich/ PrintzvonOranien. JmJahriSyr.begab sich der König in Franckreich in eigner Person den r.Jun. furRheinbergen/ und fing die Belagerung also in einer Furie an / hattedoch vor dieser Vestung so geschwind nichts auSgerichtet / wannnicht d'Ossery und der Commendant sie in der Frantzoftn Händegeliefert/ und eine solche Stadt / in welcher kaum hinein ober herausein einiger Schuß geschehen/ übergeben hätten. Die Besatzung zognach Mastricht/sie hatten aber daselbst solcherHelden nicht vonnöthen/weswegen die Officier/ so nicht entwischt/ in gefängliche Hasst gezogen
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