5^3 Röm. Lais Mas. und der- hohen Allnrten
Echreihcnao 's.R.K-M. ron Z.Cdurfl. D7M Pfaltz-
Allerdurchleuchtigster/rc.
Bwoln Eu. Aäystrl. Mas. mit meinen Chur-PfältzischcnLamentationen billichst und unterthänigsi verschonensollte/ so finde mich doch/ Pflichten und Gewissens halber/ver-Hunden/derostlben den seitherigen weitern elenden Zustand ge-horsamst zu berichten/welcher darinn bestehet/daß die Franrtzofische Wüterich/nachdem sie kury vorhero in einer grossenAnzahl der sthönstenFlecken und Dorffschafften vmHeydelbergauf alle weiß tMNmsirek/rmd selbige alsdann ausgeplöndert/und so fort abgebrannt/ sie hernach ihre abscheuliche Grausam-keiten/auch disieit des Weckers/ soweit sie gekönnt/barbarischfortgesttzet haben/ und zwar insonderheit in einem großen undsehr schönen Flecken/Handschuchsheim genannt/avwo/ überdie darinn gesetzte 8/. Todten/ noch von zwey kk. Lapucinernst viel begraben worden/ daß sich die Anzahl bis 150. belauftfet/ gestallten nicht weniger/ nachdem wir anderwärtig möndsund schriftlich beschehenen berichten / gedachte Tyrannen indiesem und noch andern meinen Stadtlein und Dorffschafften/ehe sie selbige eingeäschert / mit den jungen Mägdlein undWeibern auffreyen Strasicn/in Gegenwart der wehklagendenEltern und Ehemänner/mit gewaltthätiger viehischer Weistbis auf den Tod verfahren: und was das Erstauneiisswürdig-ste/st gar denen schwängern Weibern/als sie zuvor ihre un-menschliche Geilheit an ihnen verübet/die Leiber ausgeschnit-ten/ und die unschuldige Frucht heraus gerissen; und werken die-se nicht aller;Christlichste/ sondern Antichristische Barbaren/sich mit obigen unchrrstlichen Procednren nicht ersättiget/ ha-ben sie/ sobald dieselbe zu Heydelberg alle meine noch zurück-ge-bliebene kostbare Mevblen/ die ich von denen ivrleansischen Al-lodiahErbcn stibsten erkausst und bezahlet/ samt meinem weinund Sachen- Sachen hinweg geführet/und auch viel meinerBedienten Bagage ausgeraubt/und die arme Bürgerschaft/deren ktzsich über zoo. heimlich verlaufen müssn/mit ihren
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