498 Röm. Räift Maj. und der- hohen All» irtenReligion nach sich zog ) wie cyftig wir »ns angelegen styn lieftstn/ dass dieses grosse Werck seinen gewünschten Fortgang ge-winnen möchte; und wie wir offcermalen unser Missvergnügen/wegen erst-verstandner grausamen und Blu^tricffenden Gese-tze/)» erkennen gegeben/ als welche wider den Geist der Sanfft»muth/der uns in dem Evangelio st hoch eingebunden wird/streiten/ und derohalben nur allein wider diejenigen Reyer stattfinden/die der Grafischen Lehr widerstreben; und dieweil dermehrere Theil des Landes / stwol von Grafschafften/ als Rö-nigl. Burgern/ Ih. Majest. Interesse sich heftig widersttzte/stkonnten wir nicht anderst/als die Rlugheit diests mächtigenMonarchen preisen / die er/ in vernünftiger Anordnung derObrigkeiten/ Räche und Gerichts Bäncken/ von sich verspürenliess/indem er die Regiments-Verwaltung solchen Personenanvsrkraute/ die ihm gefällig waren. Und obwoln einige übel-genaturte Menschen diese Manier und Art vor verderbliche/wider die Fundamental - Gesetze des Königreichs laufendepractiqveN/nicht weniger auch für eine öffentliche Brechungaller Rechten und Freiheiten der parlemcnken stwol/als derUnterthanen/insgemein ausschr'xen/st ließen wir jedoch unsersOrts / weil wir wüsten/dass es der Wille unsers Rönigs war/waszuFortstyung diests Wercks dienlich styn konnr-e/an nichtserwinden; inmaßen wir stwol die Hohe-Schulen/ als die unsuntergebene Geistlichkeit / st viel wir/ von Ampts wegen/ zuehun vermocht/ dahin angewiesen.
Als auch die Friedens - Gtöhrer aller Orten mit großemUngestömm/ als ob die Rönigin nicht schwanger/ auch dass esmit der angegebenen Geburt des Printzen von Wallis/ eine lau-tere Betrügerei wäre/ fälschlich ausgestreuet/st widersprachenwir diesem avfunerfindlichen Argwohn sich gründenden rechtbösen Vorgeben öffentlich; zumalen diests blos zu dem End er-dichtet ward/um die Gemöther des Vokcks von der obliegen-den Psiicht und Gehorsam abzukehren: Und haben wir in un-fern/ wegen der Geburt eine- stlch mächtig/vnd hochgebornen