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Vierdter Theil (1690) Darinnen nicht nur die Fortsetzung des Kriegs wider die Ottomannische Pforte, sondern auch die Ursachen des neu-angeflammten Kriegs mit Frankreich ... abgeschildert ...
Entstehung
Seite
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Triamph-lMchrE«RrkMZ^. NMnerMM Z4,

allen Posten unter den fOtufquenrern säst eineallgememeAufruhr ent-

geworffen - welcher /wie rasend/ den Lommendanken angefallen/ und v«

Ml Unheil angefangen. Lomm«»

Ferners/ da der Gouverneur in sein Haus gehen wollen/habm^auem««.s. Rebellen mit ihren Musqueten aufgepasst / und erliche Schüsse insein Zimmer gethan / wovon ihm einer durch die Perruque gongen; __ ^auch haben sie sein Haus stürmen und plündern wollen. Em Tbeiivon diesen Ertz-Rebellen ist für des QbristStruppen Haus gelauffen/ U.me?und haben mitgrosser UngestümmdieFahneberausbegehret/ inWil,lens dieselbige zu zerreiffen/ und dann nachgehends sich nach Beliebenju zerstreuen. Folgends haben siedasZeugHaus aufgeschlagen/undnach ihrem Belieben darinn gchguftt/ ni Hoffnung/diejenigen Zettel/so dieFrantzosen in der Vestung auswerffen lasserr/würden ihnen zugut kommen/dieweil in selbigen enthalten gewesen/daß wofern sie re-bellirten/und ihnen einige Posten einräumten/jeder Musquelierer einOfficier werden/ und über diß noch iQ.Louis ä' or zumRecompens ba-den sollte.

Es istnichtgnugsamzubeschreiben/wie es hergegangen/und hatder Herr Gouverneur höchst gezwungen und gedrungen die Vestung -mit Accord übergeben müssen / und von Monseign. le Dauphin eineannehmliche Capitulation erhalten. Hierauf hat der Gouverneur/ Friedrich»vermög des Accords/ denen Frantzostn die eine Pforte der Veftung zu b»rg moßder Stadt einraumen müssen/in welcher Zeit sich dann die Rebellion ««»wir«,noch nicht gesiillet/ sondern diese unbändige Leute haben den Gouver-neur abermal angefallen / so/daß die Frantzosen selbst ihm zu Hülffekommen/ und ihn aus ihren Händen erretten müssen.

Der Gouverneur hat sogleich hinaus zu Monseign. le Dauphingesandt/und ersuchen lassen/daß er noch vor seinem Abzug Stand- rowsnda«Recht über die Rädleinsführer halten möchte/welches ihm auch vew Müderwilliget worden/ und er i o.davon gleich srquebusiren lassen. An web tt«Rekv»cher That dann der Herr Dauphin recht wohl gchandelt/und dewie-sen/daß er gleich andern zwar dieVerratherey liebe/jedoch die Ver- ^ ^räther hasse. Hierauf ist den z. November osstgedachter Herr Gou-verneur von Seligen-Cron mit der Guarnison/2. Stucken und Ba^gage ausgezegen/ und aufFranckfurth begleitet worden. Nach die-ser völligen Übergebung/ forderten die Frantzosen vor Auslösung derGlocken/ Kupffer/Zinn/roovc». Gulden.

Zum Lommendanken dieses neu-conquestirteri importanten Pla-

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