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Vierdter Theil (1690) Darinnen nicht nur die Fortsetzung des Kriegs wider die Ottomannische Pforte, sondern auch die Ursachen des neu-angeflammten Kriegs mit Frankreich ... abgeschildert ...
Entstehung
Seite
388
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?88 Röm . Raisi Ma s . und der- hohen Alliirten _

Mit dem Bombardiren und Cai caffen-Einwerffen aber ward nochimmer gegen,die Stadt fortgefahken, und diesen Tag unter andernlpfarrkirch schönen Gebauen diePfarr-Kirche/ wie auch die Stiffts,Kirche zuSt.Fio. St. Florian eingeaschert. Die Hitze war so groß/ dgß sich weder Bur,«an fällt ger noch Soldat in der Stadt erhalten konnten; sondern sich alles ausdie Wälle und andere sichere Plätze retixiren muste. Die Nacht irur«-«icye. den yiei Bomben in die Churfl. Residentz / auch etliche / über allesV 'rmuthen/ gar in die Vestung Ehren - Breitstem geworffen / aberdoch oh.:e Schaden und Brand.

Den z i. ward mit Canoniren und Bombardiren starck angehal-ten / gleich vorherige Tage geschehen / um des Feinds Meinung nach/alles mit Fmer zu ruiniren. Gegen Mittag brach der Feind das beyFranßosen ihrer Schist-Brück gestandene Lager ab/ u d schlug solches hinter de«buchen n n Hecken recht bey Lützer- Coblentz auf/ das andere Campenuntaufdsm Car thäuffer-Berg blieb in seinem Stand/ und wcilNach«Ech.ff. mittag nicht mehr als aus vier Stücken und Mortiers geschossen /ibruckeab und bombardirtward / hat man die Abführung der übrigen darausgeschlossen / auch Theils gesehen/ dahero man (indem die gantze Nachtdurch von feindlicher Seite nicht viel Schüsse mehr geschehen) abwarten muste/ was sie anfangen würden.

Den r.Novembr.Früh bis um io Uhr ward nur noch auS r.'Stücken und einem Mortier/aber sehr wenig geschcssen; b:s iL.UbrMittags geschähe gar nichts mehr / dahero die Belag rten gute Hoff-nung fassten/ daß die Frantzosen ihren Abmg nehmen würden / ohn«geachttt dis beyde Läger noch stunden / man sie auch den gantzm Nach«mittag Sguadronen-weis / damit sie die Zeit kürtzten / und sich eineBewegung verschafften / aus einem Lager ms andere marchiren saht.

Die so in dem Schantzlein lagen ^ charchirtsn auch starck auf diesteinerne Brücke. Abends um 8. Uhr unterstunden sich etliche Wag«Hälse vom Feind/ die Ancker an der flieg nden Brucken aufzuheben/sie wurden aber durch stetes Feuergeben aus Musqucten von denenContrescarpm daran verhindert / und geschähe diese Nacht sowol alsfolgendev.Tag/keinSchuß von feindlicherSeite mehr/sondern es warddas beyGöitzen an der Frantzösischen Schiff-Brücke geschlageneLagerrstzer.Co, Nov. gegen Abend/ wie auch die folgende Nächst/ die annoch in

ble'ntz wird Lützer-Coblentz gestandene Hauffer alle m Brand gesteckek.in Brand Den 4 -Novem. verlieffen auch die Frantzosen das Schäntzlein,sejieckt. und zogen sich zurück in ihr Lager/ nach solchen / und da alles sich zuPerCarthauß gewandt/ist dieFrantzösische Schiff'Brucke abgehoben,

uns