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nemlich dieDom-Kirche/St.Marci ad GradusundSk. Stephans/vom Donner hrfflig beschädigt/also/daß Verschöne hoheSkephans-Thurn verbrennen-viel Personen fielen durch hefftige Donners»
Gewalt zur Erden/ und stunden doch unverletzt wieder auf.
Anno i s/r. hat Marggraf Albrecht von Brandenburg sich an MaraaEdir Stadt Maintz gemacher, und sich derjelben ohne einigen Wider-subrechtstand bemächtigt; hierauf wvlts er von denen Bürgern 120000. und eroberevon der Clerisey 100000. Gulden haben/weil aber solche Summa Maintz.unmöglich aufzubringen war/indem sich die meisten aus dem Staubgemacht hatten/ so haußete er allda erbärmlich / indem er St. Mar-tins Schloß/ woselbst sonst dek Ertz-Bischoff Hof zu halten pflegte:
Ztem die Kirche St- Albans/ St. Victors/die Heil. Crevtz Kircheund die Carthauße -ammerlich verbrannte/ und das übrige plünderte/des Doms aber und St. Jacobö-Closter/wis auch der andern/wegengeschehener Vorbnte/verschonte.
Anno rsoi.den 18. September äusserte sichzu Maintz ein ent-setzlichs Erdbeben / wodurch die Einwohner in grossen Schrecken ge»setzet worden/ davon auch etliche am Rhein gelegene Städte zu sa,gen wüsten.
Anno r6z l. Als der König in Schweden Gustav Adolph zu König',»Höchst eine Schiff-Brücke über denMayngeschlagen/ viel Schiffe Schwebet,und Rachen / das Geschütz darinn zuführen / dahin bringen / dieM^srnSchiffe mit Brust-Wehren von dicken Eichenen Dielen und Bret»lern versehen / und sonst eine überaus grosse Anzahl Schnüffeln,
Pickeln und dergleichen Berenschaffken zurüsten ließe/ über dieses auchLand-Graf Wilhelm zu Heffen mit seiner Armade/ welche man inioooO. Mann schätzte/zu der Schwedischen stieffe/ließ der damaligeChur-Fürst zu Maintz/Anshelm Casimir / wegen der Stadt Maintz/ Chur Fürstzu denWiderstandalles zubereiten/ insonderheitdrydem Einfluß des zu MaintzRheins in den Mayn viel Pfähle einschlagen/ und große Steine und will sich ge.Schiffe dahin sencken/ um zu verhindern/ daß die Schwedische mit ih-
Allem dieses alles legte denen Schweden wenig Hindernuß in ^dmWeg/ dann sie es weggeräumt/und der Strom an demselbenOrt zur Schiffarth wieder bequem gemacht worden. Ferner hat derChur-Fürst über rooo. Spanier in die Stadt, selbige zu beschützen/ Mainyeingenommen / und ist er selber um mehrerer Sicherheit willen nachCölln gereist. Die hinderlaffene Spanier aber haben in der Stadtübet gehaußt / und denen Bürgern viel Gewalt und widrigs ange- ^'
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