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Vierdter Theil (1690) Darinnen nicht nur die Fortsetzung des Kriegs wider die Ottomannische Pforte, sondern auch die Ursachen des neu-angeflammten Kriegs mit Frankreich ... abgeschildert ...
Entstehung
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Juden ha-den zuMayntzeine harteSeit.

BegrZbnißdes Frau«

rn-Lobs.

Streitzwischender Geist-lichkeitund StadtMavntz.

MayntzWird ein«

rz 6 Rom Rais Mas, und ders hohen Allürtew

stand muste die Stadt-Mauer eine lange lange Zeit verbleiben/'ahso daß sie vor dem Jahr Christi 120». nicht wieder darmit versehenward.

Anno rrzr. wurden alle Juden/ deren eine sehr grosseMen,ge sich zu Mayntz aufhielte / von deren Einwohnern sehr übel an-gesehen / dann man gab ihnen Schuld / als halten sie mit dem heiligenSacrament unverantwortlich gehaus.t / etliche Christen-Kinderheimlich gestohlen und geschlachtet/ auch die Brunnen in der Stadtvergisst. t; dannenhero sie von denen Mavntzern überfallen/und theilSerwürgt/ theils aber aus der Stadt gejagt worden / welchem Stem-pel auch andere Städte Folge geleistet.

Anno izl?. am St. Andreas Abend/ ward zu Mainß imCreutzgang der Dom-Kirche begraben Heinrich Frauenlob: DessenLeiche trugen die Weiber von seinem Hause / bis zudem Ort derBe«gräbnuß/und beklagten ihn gar webmüthig; dann er hatte in seinemLeben dcm weiblichen Geschlecht zu Ehren und Ruhm viel schöne Lie-der gedichtet; Unter andern Ceremonien Kat man so viel Weinsauf sein Grab gegossen / daß solcher den gantzen Creutz- Gang be-netzet.

Anno izrtz. war eine grosse Uneinigkeit unter der Cleriftyund denen Mayntzischen Bürgern wegen der Kirchen, Freyheilen/indeme jene ihre Reckte und Freyheitcn verkhaidigten/ diese aber imGegentheil aöes zu Grund und Boden reisten wollen. Damit nunder damalige Administrator des Ertz-Bistums/ Balduirrus / die,sem Frevel der Mayntzer desto besser begegnen / und selbigen beyZeiten dämpffen möchte/ ließ er'das Schloß Eltvil/ zwey Meilenvon Mayntz/ von Grund aufbauen / und aSentbalbrn mit einerMauer umfangen. Unterdessen begaben sich eines Tags die Mayn,tzer (weil sie sich/ wie sie fürgaben / einer Belagerung von Bal-duin befürchteten / in der Thal und Wachest aber/ aus Haß undNeyd gegen die Clerifty) in grosser Menge mit gewaffmter Handaus der Stadt/ und zerstörten mchrentheils die Klöster Samt Al-bans/ des Apostels Jacob, / Victoris/ und das Schloß Wisse-nau / welche dazumals wegen ansehnlicher Gebäu in gutem Rus-se waren ; unter denen sie das Kloster Samt Jacobs / weil es derStadl am nächsten war/ samt der trefflich-schönen Kirche/von Grundaus verwüstet.

Wegen dieses grossen Frevels wurden sie nicht lang hernachvor des Käyscrs Cammer gefordert / «llda ihnen gerichtlich auf-