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Vierdter Theil (1690) Darinnen nicht nur die Fortsetzung des Kriegs wider die Ottomannische Pforte, sondern auch die Ursachen des neu-angeflammten Kriegs mit Frankreich ... abgeschildert ...
Entstehung
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Tr ium ph-leuchte nder Rriegs-Hekm. VLerdtK THeil 24-^

Estre« ruhig / und.ohne Eintrag biß an seinen Fod genossen. Hieb-Hist noch dieses anzmmrcken / daß / obschon dzsBul!/ welche disFreyheiten deß Ambassadeurs widerrufft/von einer ziemlichen An-zahl Cardinqls und fast von allen in demHeiligenCosssgio unterschrk-den worden/ dieselbe jedoch sich aufsaussersie bemühet haben denPabst zu bereden/daß ersslbigs nicht publicirm lassen wollte. Un-terdessen/ wiewol diese vermeinte Bull den Marquis deLavardinden der König zu seinen Ambassadeur nach Rom verordnet nichtist kund gethan wordendie in derselben enthaltene Bedrohun-gen auch nur die jem'gen angchen / so sich.amnassen würden / dieQuartier-Freyheiten zu behaupten/und noch ungewiß gewesen/was für Ordre dieser Minister von seinem König enthalten habenmöchte; so hat man nichts destoweniger .in demAugen.b! ck/ alsderselbe an denen / dem Päbstlichen Gebiet unterworffenen Ortenangelanget / den Päbstlichen Legaten zu Bslsgne /Md andernGouverneur» in den Kirchen-Staat serbottm / nirgendswo/dis seinem Character gebührend« Ehre und Höflichkeit zu erwei-sen/ und als er nach Rom kommen / ward denen Cardmalenuntersagt / ihme keine Visite zu geben/ noch einige Gememschafftmit denselben zu pflegen; der gestalt / daß man ihm / wann erein Abgesandter des Aürrkischen Kaisers / oder des Königs in Per,sin oder eines andern ungläubigen Printzen gewesen/nicht schimpf-licher hatte tractiren können.

Dieses Verfahren des Pabsts und seiner Bedienten ist mannig,lieh so ungewohnt Vorkommen / daß die AbgesarMen und ander«Ministri der Christlichen Potentaten / so sich zu Rom aufhaltmund die Bull / welche die Quartier»Freyheiten vrrwirfft/ in demFeld Flora publiciren hören und aufschlagen sehen / nicht Unterlastsin haben/den Herrn vsnLavardinfük einen Königlichen Ambaffa,deur zu erkennen / und die gewöhnliche Visiten bey ihm abzule-g.n. Noch mchr aber ist sich hierüber zu verwundern / daß derPabst / als der Aller - Christlichste König / welcher der älteste Soh»und Schutz-Herr der Kirchen ist/ -inen Frieden-Minister nachRom gesand/ denselben weder anhören noch vernehmen wollen/waser für Instruction habe / und ist nicht allein auf solcher Verwei-gerung/wie hoch man auch dafür gebeten/ verharrt; sondern es hatauch der Pabst/von denen Feinden Franckreichsgantz eingenommen/sls des Kömgs Ambaffadeurin der Heil. Christ-Nacht dem Gottes-Dienst/und der Metten/mit grosser Andacht und Erbauung bevge,

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