Triumph-leuchtender Ariegö-Helm.VierdterTheil. r19
zu schreiben an den Tag zu legen / und die höchste Maj. deß Kaisersdamit zu beschM'hen/ nicht scheuet/ mit Feuer abgethan werden ESbat der Kaiser!. Hof weder dieGedancken auf solche unverantwort-liche Tücke/ vielwenig r thuk er dergleichen Tbat selbst. Was aberin Franckreich vorgrbe/ das wird es am besten wissen: Daß es an-derwerts geschehe / glaubt niemand. So viel aber glaubet jeder-mann/es Habs der unverschämte Frantzösische Scribent/ das HausOesterreich b:y Chur-Bayern verdächtig machen/ und / wie es inder falschen Frantzösischen Politigue der Gebrauch / durch seineSpionen alle Höfe mit dem Unkraut des Mißtrauens vergifften wol-len/ daß/ nachdem ihre Gemächer jercheilet / eitler nach dem andernzu Grund g hen könne.
Dahin zielet warhafftig/ was er/ nach Frantzässscher Art/durcheine ungeheure Ausschweiffung/ denen Churfürsten/ Fürsten undStanden des Reichs einbläset/ das seve nemlich des Kaisers Abse-hen/ auf ihre U ".kosten Krieg zu führen / durch die Zerrüttung desErtz-Stiffrs Cölln/ und durch Unterdrückung der Cacholischen Re-ligionchieRömischeKwn seinem noch so jungenPrintzen zu behaupten/und aantz Temschiand/, weiches man von der Frantzösischen Freund-schafft ubzuziehsn gemachte / in eine schändlich- und elende Knecht-schafft zu stürtzen. Er Kar seine Lust/ wann er die Gemüther so ver-wirren kan / daß sie nicht nach der Wolanständigkeit / und zu ge-meiner Sicherheit/ zusammen treuen sollen / damit der König einennach dem andern über einen Haussen werffeu möge / da doch alle/wann sie einig/ den König gar leichtlich ab treiben würden. Kurtz/das will er mit allem Ernst/ daß er Temschiand / so gut und bmüg-lich er kan / von dem Schutz der Oesterreichischen Macht abkehre/oder abreise. Allein das Haus Bayern ist so einfältig nicht/ nochTeutschland so blind / daß sie diese böse Stücklein / die sich dochnicht bergen lassen/ nicht verstehen sollte. Und gleichwie der Durch-leuchtigste Churfürst aus Bayern mit danckbarem Gemütherken-net/ allen Vorschub/ den der dazu ersuchte Kaiser desselben Hausin der Cöllnischen Wahl gethan; also wird erwarlich/ aisein klugerund weitsehender Herr/ dergleichen A- gwoh is Funcken auchanjetzsausblasen/ die er längst schon/ und nur neulichsi verspottet / als ei-ner/ der die zur Uneinigkeit plauderhassre Werbungen wolerfahren;Es wird wissen / wie so gar nichts von l enen Frantzosen zu hoffen/die doch endlich/ wann es um und um kommt/ nichts als ihren tzgnenNutzen luchrn.
Ein