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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende in einer Fortsetzung und Vollendung der vorhergehenden, zwischen dem löblichen und vortrefflichen Churfürsten zu Brandenburg Friderico I. und dem letztverstorbenen Marggrafen zu Bayreuth, Georgio Wilhelmo : worinnen nicht nur der Rest von der höchst-merckwürdigen Historie des Churfürsten, sondern auch das Leben des Marggrafen enthalten ...
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1055
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«SZ ( r-55 ) ZH» _

«ls vorhero. Derohalben zog krocopiur Kasus nach i^ekus, welcherplay, weil er nicht befestiget gewesen, ihm leichtlich in die Hände fiel.Der Grt wurde ausgeplündert, die Kirche und Schloß aber eingeris,sen, unterm Vorwand, ich hätte dem caräinai Msno verstattet, daßer in Böhmen brennen und sengen mögen, als er sich bey der^rmeebe,fanden, worüber ich das commanäo geführek. Die Städte Münche-berg , Alten - Landsberg und Straußberg gierigen ebenfalls im Feu-er auf. Vor Bernau hingegen, welcher Play damals sehr wohl be-festiget gewesen, gieng es denenBöhmen, wie vor Franckfureh an derOder. Ja, weil auch mein zweiter Sohn MarggrafFriderich,.der belagerten Stadt zu Hülffe kam, und krocopius Kasus befürchtenmuste, es möchte ihm der Rückweg abgeschnitten werden, so sähe ersichgezwungen, die Belagerung mit grosser Eilfertigkeit zu verlassen.Die Bürger zu Bernau thaten, zu gleicher Zeit einen Ausfall, undes kamen ihnen, bey der Gelegenheit, die Gezelre derer Böhmen,nebst allen Voreath an Nunirion und Waffen in die Hände, davonein guter Theil noch keho verbanden seyn, und in der Rieche gezeigekwerden solle. Bey sogestalten Sachen trachtete ich einen absonder-lichen Frieden mit denen Böhmen zu schlkessen, worzu auch andereReichs-Fürsten und Reichs-Stände geneigt gewesen, damit insRünfftige unsere Länder ihrem Rauben, Brennen, plündern undMorden nichtunterworffen seyn möchten. Sobald der ^ai-äin-rl §u-ÜÄNUL zu Basel Nachricht davon erlangte, schickte und schrieb er deswe,gm an den Räyser, ihn ermahnende, ja dahin zu sehen, daß keinervon denen Lhurfürsten und Ständen einen absonderlichen Frie-den mir denen Böhmen schließen möchte. Der Räyser schriebeauch , aus Kucca in Italien, allwo er sich damals seiner Jtaliätti-schen Lrönung wegen befände, an mich, und bat beweglichst, keinebesonderen l'rsÄgcen mit denen Böhmen vorzunehmen . und basconcUium zu Basel ließ mich durch einen expres zu dem Ende Abgeord-neten , um ein Leiches ersuchen. Wei! ick aber vorwandte, d ch ich vonHeryog Ludwigen zu Bayer«»-Ingolstadt einen neuen Anfallzubesorgen hätte, so bewog dieses den Räyser den Land, Frieden nochferner zu befestigen, mit dem Bedeuten, daß derjenige in eine sehrgrösst Straffe verfallen styn solce, der sich unterstehen würde,chnzufföhren,oderzu brechen.Jndessen hatte sich auch das Lonciliumzu Basel hertzlich gerne in meine mit Heryog Ludwigen zu Bayern-

Fff ff -- Itt-