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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende in einer Fortsetzung und Vollendung der vorhergehenden, zwischen dem löblichen und vortrefflichen Churfürsten zu Brandenburg Friderico I. und dem letztverstorbenen Marggrafen zu Bayreuth, Georgio Wilhelmo : worinnen nicht nur der Rest von der höchst-merckwürdigen Historie des Churfürsten, sondern auch das Leben des Marggrafen enthalten ...
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1029
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Occo zu Magdeburg, und verschiedene andere fürstliche Häuser, son-derlich aber viele Brandenburgische Städte, die Parthey dieses gleich-sam wieder aufgestandenen WÄciemari. Ja Räyser Osrolus iv. derohne dem eine unversöhnliche Mousie gegen das Haus Bayern geheget,trug kein Bedencken, diesen Wsiaemsrum an seinem Hofe Fürstlichzu rrsÄiren, und endlich gar vor einen rechtmäßigen Besitzer derMarek Brandenburg zu 6sclariren; worauf es so weit kam, daßThurfürst i-u6ovicu5 fast nichts mehr von der Marck in Händen be-hielte, als Zranckfurch an derGder, Spandau und Treuenbrreyen.

Dem ungeachtet wolte es mit dem vermeynten vmaemaro nichtrecht fort. Es fanden sich allerhand Anzeigungen, daß er seiner kro-feüion ein Müller gewesen war, und sich erstlich Mänmcke von-!iy, nach diesem aber Jacob Rehbock genennet hatte. In der Ju-gend war er des jungen Marggrafen Waläsm-n-i Gchüd-Rnabegewesen, und weil er im Gesichte seinem gewesenen Herrn nicht un-gleich sähe, so mochte er auf dielen Anschlag gerathen seyn.

Lhurfürst ^uäovicuL beschuldigte das ^icanische oderAnhaltrschsHaus gar mit einander, als wann dieser Land-Betrüger von ihnendarzu wäre ausgesuchet und erkauffet worden. Jedoch dem seye wieihm wolle, so ist unterdessen gewiß, daß es auf die letzt gar übel mit ihmablieff, als er von l.näovico aus der Marck nach Destäu gejaget ward,allwo er auch als ein ?rivsms gestorben ist. Daß im übrigen dieserkleuöo - XValclem-iruL endlich erepikSN müssen, ÜNMN ist hauptsächlichRäyser Lgroiux iv. mit Schuld gewesen, welcher dev Betrüger zu-letzt im Stiche ließ; da er doch denselben borhero so sehr iomenirethatte. Die Ursache war diese: Nachdem Räyser l.u6ovieus kavgrvs^nno i ; 47 - gestorben war, so bekam sein Sohn, Thurfurst l-udovi-cuZ, nicht allein die gewöhnlichen Rerchs-Inlignis, sondern auch unter-schiedene Heiligthümer in seine Gewalt, sonderlich den Speer, wo-mit Christus in die Seite gestochen worden, ein Stück vomLreutzeChristi, einen Nagel, und dann das Tisch-Tuch, auf welchem Chri-stus zum letztenmal dasAbendmal gehalten. Dieses zusammen exrrz-6irte Thurfürstl-u<lovicu8 ^nno I Z 5 «. dem Rävstr Orolo IV. underhielte davor eine solenne Belehnung über die Marck Branden-burg. Gleichwohl wurde lvurlovieus derer rroubien ln der Marckganh müde und überdrüßig. Weil er nun mit seiner andern GemahlinkiargLrerirL, die Maultasche zugenannt, Rärnten und Tyrolbe-

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