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land nach Prag/ deren einer IZcoKn«, und der ander§Lvn!-^ns, geheissen.Diese brachten die Bücher ch-bsm>j^VicIs5 mit sich nach Prag, warenauch selber von der, darinnen enthaltenen Lehre eingenommen, und rie«then vielen, daß sie Buch äs vnj verislilms lesen sotten»
Diese iVlzgjüri brachten zugleich die Frage auf die Bahn, ob der Pabsimehr dann ein anderer gemeiner Prediger wäre? Mit dergleichenFragen und Oissmiren machten sie sich sehr verdächtig, und wurden auchdeßwegen von einem genannt, zur Rede gcfttzet.
Sie wohneten bey einem ehrlichen Mann, t-ucss welchen sie
ersuchten, er möchte ihnen erlauben, daß sie seinen Saal mir erli-chen Figuren dörffren bemahlen laßen; welches der NOr'rrh MZierde seines Hauses, geschehen ließe. Da befahlen sie einem Mahlerer solte auf der einem Gerte Christi Einzug zu seinem Leiden; aufder andern Seite aber den Pabsi in seiner Hoheit, und weltlichenPracht, mit der dreyfacben Leone aufdem Haupte abmahlen, unddaran seine Runsi erweisen. Derpragische .^ggiüer,
Prediger bey der Kirche Bethlehem genannt, lobte dieses Gemahldeals eine sehr erbauliche Sache, in einer öffentlichen Predigt, welchemnachgehends, und auch in andern Sachen, Mer-on^nu!. von Prag bey-gesallen. Es entstunden hierüber grosse Streitigkeiten, und weil zwi-schen denen Teurschen und Böhmen immer viel Zwietracht herrschet«,nahmen diese letztem grösien Theils, derer Engeländer, und 7obr>nnizlluÜE Parthey, als nachgehends wegen der Wicleiffchen Lehre, Hän-del entstunden. Hierzu kam insonderheit daß wegen der Ent-
setzung des Reichs, auf den Päbsilichen Hof höchst übel zu sprechengewesen; allermasten der Pabsi die Lhurfürsien wider ihn ausgeheßethatte. Es sähe demnach Wencsslsus gerne, daß dem Päbsilichen HofVerdruß gemachet, und derselbe wegen feines weltlichen Prachts durch-hrchelt wurde. Nicht weniger waren V^encsslgi vornehmsten Rätheauf die Llerisey erbittert, und sahen derohalben der, wider den päbsili,chen Hofsich iormixenden Parrhey, nicht nur durch die Finger, sondernversprachen ihr auch, unter der Hand, allen Beysiand. Jngleichen hiel-ten die vornehmsten Böhmischen Herren, so zu Prag studierten, es da-rum mit ch)!nm n läussen, weil derselbe die Teutsichen nicht vor gelahrt hiel-te, daß sie des pabsis Gewalt erhüben, und so ungemein heraus strichen.Kurtz zu sagen, es waren die Böhmen e» ^energl mit dem PäbsilichenHofnicht zufrieden, und sahen nicht gerne daß die Llerisey an Mache,
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